Auslosung der CL-Gruppen: Briten fordern deutsches Quartett

Aus Deutschland wird heuer ein volles Quartett in der Champions League vorstellig: Neben den erneut qualifizierten Teams Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 beschreitet Bayer Leverkusen den Weg durch die Vorrunde. Während die anderen Mannschaften direkt qualifiziert waren, hatten sich die Gelsenkirchener zuvor noch der Qualifikation stellen müssen.

Dort wurde ihnen in den Play-Offs statt Metalist Charkiw kurzfristig PAOK Saloniki vor die Nase gesetzt. Mit Ex-Schalke Trainer Huub Stevens an der Bande, hat der Vize-Meister aus Griechenland den Schalkern bange 180 Minuten (1:1 im Hinspiel, 3:2 im Rückspiel) beschert. Die sich in der Bundesliga, wo der Verein aktuell auf Tabellenplatz Nummer 13 rangiert, abzeichnende Krise, wurde offenbar bis in die Königsklasse verschleppt.

Mit dem Eintritt in die Gruppenphase ist die Schonzeit aber nun zu Ende: Scheint mit dem zugelosten FC Chelsea bereits ein Gruppensieger gefunden (Wettquote bei 1,15), so sind darüber hinaus, sollte Schalke (Quote bei 5,50) nicht bald zur alten Form zurück finden, auch mit dem FC Basel und Steaua Bukarest ernstzunehmende Gruppengegner aufgelegt. Auch für die anderen deutschen Mannschaften erweisen sich die Clubs aus der englischen Premier League als die härtesten Gegner:

Man United vs. Leverkusen, Man City vs. FCB und Dortmund vs. Arsenal

Die schwierigste Gruppe hat sich dabei erneut Vorjahresfinalist Borussia Dortmund ausgesucht, wenngleich die Konstellation aus FC Arsenal, SSC Neapel und Olympique Marseille im Vergleich zur Herausforderung im letzten Jahr (zugelost waren Real Madrid, Ajax Amsterdam und Manchester City) recht blass anmutet. Andererseits waren es ausgerechnet Arsenal und Olympique, an denen der BVB in der Champions League vor zwei Jahren gescheitert ist. Damals hat es mit 4 erzielten Punkten sogar nur für den Platz als Gruppenletzter gereicht. Dass das Wiedersehen etwas erfreulicher von der Bühne gehen wird, davon sind die Wettanbieter jedoch überzeugt: Ihnen gilt Dortmund als leichter Favorit auf den Gruppensieg (Wettquote bei rund 2,20 – lediglich www.bet365.com liegt mit 2,5 etwas höher).

Ebenfalls die Favoritenrolle für sich beanspruchen kann Bayern München in Gruppe D (Quote auf Gruppensieg bei 1,44), in welcher sich außerdem Manchester City, ZSKA Moskau und Viktoria Pilsen wieder finden. Eine unklare Ausgangslage präsentiert sich hingegen für Bayer Leverkusen in Gruppe A: Im Verein mit Donetsk und Real Sociedad werden der Werkself ähnliche Chancen auf den Gruppensieg (Quote bei 6,50) zugeschrieben. Dem Trio als Favorit zugelost ist Manchester United, von den Buchmachern mit einer Siegquote von 1,60 belegt.

Die in der Auslosung am Donnerstag ermittelten Gruppenkonstellationen haben für die Langzeitprognose auf den Sieger der Champions League 2013/14 nur geringe Folgen gezeitigt. Für die Wettanbieter steht nämlich weiterhin fest:

Bayern München vor Barcelona Favorit in der Champions League

Mit einer Siegquote zwischen 4,30 und 4,80 ist der Vorjahressieger der Champions League noch vor Barcelona (Quoten zwischen 5,00 und 5,25) der größte Anwärter auf den Titel. Wenngleich Borussia Dortmund sich in der letzten Saison gerade in der Königsklasse besonders stark präsentiert hat, so findet sich der Club auf der Liste der Buchmacher lediglich im besseren Mittelfeld (Quoten auf Sieg zwischen 15,0 und 19,0) wieder. Mit Bayer Leverkusen und Schalke 04 wird von Seiten der Wettanbieter gar nicht gerechnet. Beide sind mit Quoten über 100 belegt. (*alle Wettquoten stammen vom Portal www.sportwettentest.net)

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