Bayer 04 demontiert den VfB Stuttgart

Vor knapp 29 500 Zuschauern in der BayArena gewinnt Bayer 04 Leverkusen durch Tore von Wendell, Bellarabi und 2mal Drmic mit 4:0 gegen den VfB Stuttgart. Nach dem souveränen Sieg gegen desolate Stuttgarter steht Bayer 04 Leverkusen mindestens bis Sonntag auf dem 3. Tabellenplatz. Der VfB Stuttgart hingegen kommt dem Abgrund immer näher.

Vor der Partie

An seinem 48. Geburtstag tauscht Werkself-Trainer Roger Schmidt auf 3 Positionen. Für den gelbgesperrten Spahic rückt Papadopoulos in die Innenverteidigung. Für Reinartz und Kießling dürfen heute wieder Rolfes und Calhanoglu von Beginn an ran.

1. Halbzeit: Bayer verschläft Anfangsphase

Bayer kommt zunächst kaum in die Partie und spielt reihenweise einfache Fehlpässe. Der VfB hingegen ist gedankenschneller, druckvoller und zielstrebiger. So ist es auch das Team von Huub Stevens, das die erste große Chance verzeichnen kann. Linksverteidiger Sakai passt auf Werner, der im Strafraum auf Ginczek zurücklegt. Der Schuss des VfB-Stürmers aus kurzer Distanz wird von Leno mit einem Blitzreflex entschärft. Nach einer halben Stunde wird die Werkself erstmals gefährlich. Der erste gute Angriff geht über die rechte Seite, wo Bellarabi auf Hilbert passt, der scharf in den Strafraum flankt. Die Flanke wir von Ulreich nach vorne abgewehrt. Klein schießt beim Klärungsversuch Schwaab ab. Die Kugel trudelt aus dem Strafraum, wo weder Getner und Kostic zum Ball gehen und Wendell mit links zum 1:0 treffen kann. Ein Tor, das sonst so nur in der Kreisliga fallen kann! Slapstick der Stuttgart Defensive. Nur 4 Minuten später ist es wieder Hilbert, der mit einer Flanke für Gefahr sorgt. Seine butterweiche Hereingabe findet Drmic im Zentrum, der aus 5 Metern nur noch einnicken muss. Bayer hat die Partie nun unter Kontrolle und der VfB kann kaum noch gezielt aus der eigenen Hälfte kombinieren. 5 Minuten vor der Pause hat Papadopoulos nach einer Calhanoglu-Ecke noch die Chance zu erhöhen, doch sein Kopfball landet knapp über dem Tor.

2. Halbzeit: Drmic zum Zweiten

Die zweite Hälfte beginnt ähnlich wie die erste Hälfte aufgehört hat. Papadopoulos köpft nach einer Calhanoglu-Ecke knapp am Tor vorbei. In der 50. Minute dann die Entscheidung der nun sehr einseitigen Partie. Castro mit einem guten Pass auf Bellarabi, der Sakai mit zwei Haken austanzt und mit einem strammen Schuss zum 3:0 treffen kann. Nur 3 Minuten später passt Calhanoglu auf Son, der plötzlich alleine vor Ulreich auftaucht. Der Südkoreaner kann die Kugel aber nicht an Ulreich vorbei spitzeln. Den Abpraller schießt Bellarabi knapp über das Tor. In der 59.Minute spielt Calhanoglu auf den startenden Drmic, der die komplette Abwehr stehen lässt und zu, 4;0 treffen kann. Danach schaltet die Werkself deutlich zurück, doch der VfB hat sich längst ergeben. Außer einem unplatzierten Torschuss von Ginczek hat der VfB wenig zu bieten.

Fazit: Bayer bestraft fahrige Stuttgarter

Bayer fing schwach an, doch ein individueller Fehler der Stuttgarter bescherte der Werkself, eine bis dahin unverdiente Führung. Danach nahm das Spiel seinen Lauf. Bayer kombinierte gut und zeigte sich vor dem Tor äußerst effektiv. Der VfB präsentierte sich nur eine halbe Stunde wie ein Bundesligist und zeigte danach Slapstick in Reinform. Bei Bayer verdienten sich Hilbert, Papadopoulos, Rolfes und Drmic Bestnoten.

Am kommenden Dienstag muss die Werkself in Madrid gegen Atletico ran und darf sich auf eine bockschwere Partie freuen.

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