Bayer 04 gewinnt Saisonauftakt gegen Hoffenheim

Vor gut 27 000 Zuschauern gewinnt Bayer 04 Leverkusen durch Tore von Stefan Kießling und Julian Brandt mit 2:1 gegen die TSG Hoffenheim. Für die Sinsheimer erzielte  Zubar in der 5. Minute den Führungstreffer, ehe Kießling in der 45. Minute und Brandt in der 71. Minute die Partie zu Gunsten der Werkself drehten.

Vor der Partie

Aufgrund der Verletzung von Ömer Toprak rückte Neuzugang Jonathan Tah in die Startformation und auch der Rückkehrer Christoph Kramer durfte von Beginn an ran.

1.Halbzeit: Zubar mit dem Schock

Schon früh im Spiel üben beide Teams viel Druck auf die gegnerische Abwehrreihe aus und  versuchen aus Balleroberungen schnell anzugreifen. Bayer agiert in der Anfangsphase ziemlich fahring und hat Schwierigkeiten in die Partie zu kommen. Einige leichte Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe verhindern einen ruhigen Speilaufbau. Das aggressive Pressing der überraschend offensiven Hoffenheimer erhöht die Fehlerquote der Werkself merklich, so auch in der 5. Minute. Hoffenheim mit dem schnellen Ballgewinn im Mittelfeld, starker Pass von Polanski in die Schnittstelle der Abwehr, in die Zubar reinstartet und frei vor Leno zur Führung treffen kann. Leverkusen braucht etwa 20 Minuten, um besser ins Spiel zu kommen, doch dann hat Kießling die große Ausgleichschance. Freigespielt von Bellarabi schießt Kießling aus 8 Metern Süle an. Die Kugel hätte wahrscheinlich sonst im Netz gezappelt. Erst kurz vor der Pause erhöht die Werkself den Druck. In der 39. Minute pariert Baumann einen Schuss von Bellarabi aus kurzer Distanz. Nur eine Minute vor dem Halbzeitpfiff dann der verdiente Ausgleich für die Werkself. Son spielt quer durch den Hoffenheimer Strafraum. Bellarabi kommt an den Ball, schirmt diesen ab und legt ihn per Hacke auf den durchstartenden Wendell ab. Den Schuss aus 13 Metern kann Baumann noch abwehren, gegen den Nachschuss des lauernden Kießling ist er jedoch machtlos.

2.Halbzeit: Brandt und Mehmedi bringen den Sieg

Kurz nach der Halbzeit hat Volland nach einem kapitalen Bock von Papadopoulos die Chance zur erneuten Führung, doch verzieht aus 12 Metern deutlich. Danach übernimmt die Werkself vollständig die Kontrolle und kommt durch Calhanoglu und Kießling zu guten Möglichkeiten. In der 67. Minute verwehrt der schwache Schiedsrichter Hartmann der Werkself einen fälligen Elfmeter. Mehmedi wurde von Schär im Strafraum deutlich an der Hacke getroffen. Nur 4 Minuten später dann die verdiente Führung für die drückend überlegene Werkself. Mehmedi startet an der Mittellinie einen schnellen Gegenangriff, tanzt Schär aus, legt auf Brandt ab, der aus 12 Metern durch Süles Beine ins lange Eck zum 2:1 treffen kann. Auch danach lässt die Werkself wenig zu und kommt durch Mehmedi, Brandt und Wendell zu einigen guten Gelegenheiten, die aber allesamt ungenutzt blieben. So endet die Partie mit einem knappen 2:1 für Bayer 04 Leverkusen.

Fazit: Fundament steht

Leverkusen agierte zunächst fahrig und das Spiel der Werkself wirkte unrund. Nachdem Rückstand wurde die Leistung der Werkself aber minütlich besser und das Team von Roger Schmidt setzte sich verdientermaßen gegen die TSG durch. Gerade das schnelle Umschalten über Bellarabi und die eingewechselten Brandt und Mehmedi funktionierte in der 2. Hälfte sehr gut. Bestnoten verdiente sich an diesem Tag der nimmermüde Kießling, der die erste Anspielposition, Prellbock und Ballverteiler gegen den stark pressenden Gegner ist. Zudem erzielte er den Ausgleichstreffer und hätte mindestens noch 1 Tor mehr schießen können, wenn er seine Großchancen versenkt hätte. Für eine positive Überraschung sorgte auch Neuzugang Tah, der sich im Laufe der Partie zum Fels in der Brandung entwickelte und fast alle Zweikämpfe gewinnen konnte, Am jungen Innenverteidiger werden die Leverkusener noch viel Spaß haben. Entscheidend, neben der zunehmenden Sicherheit im Spiel, waren auch die Einwechslungen der sehr agilen Brandt und Mehmedi, die die Partie fast im Alleingang drehten.

Am kommenden Dienstag spielt die Werkself in der Champions League Qualifikation gegen Lazio Rom. Dort wird man nochmal deutlich zulegen müssen, um Miro Klose und Co schlagen zu können.

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