Bayer 04 Leverkusen – Entwicklung verpasst?

Der 20.Spieltag der Saison 2011/12 ist vorbei und wie zu erwarten, gelang es der Werkself nicht den BVB ebenbürtig gegenüberzutreten, doch wie konnte es soweit kommen? Um dies zu erläutern, werde ich etwas weiter ausholen müssen. Die Saison 2007/08 ist beendet und Borussia Dortmund beendet eine Horror-Saison unter Trainer Thomas Doll auf dem 13.Tabellenplatz. Obwohl der BVB ins DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern einziehen kann und damit in den Europapokal 2008/09 einziehen kann, tritt Trainer Doll zurück. Bayer 04 Leverkusen landet in der gleichen Saison auf Platz 7 der Abschlusstabelle und verpasst damit den Einzug ins internationale Geschäft. Trainer Michael Skibbe muss daraufhin folgerichtig seinen Stuhl räumen.

Seit der Saison 2007/08 ist einiges passiert und Bayer 04 scheint in der Zwischenzeit den Anschluss etwas verloren zu haben. In diesem Artikel möchte ich euch aufzeigen, wie die Entwicklung der beiden Konkurrenten abgelaufen ist und warum der BVB momentan Lichtjahre von Bayer 04 Leverkusen entfernt scheint.

Tabellenplatzentwicklung

Trainer

Während der BVB zu Beginn der Saison 2008/09 mit Jürgen Klopp ein wahrer Glücksgriff gelang, entschied sich Bayer 04 Leverkusen für den Fürther Trainer-Lehrling Bruno Labbadia. Labbadia konnte in seiner 1. Erstligasaison mit dem 9.Platz den Ansprüchen der Werkself nicht gerecht werden und machte zusätzlich noch eine sehr unglückliche Figur während des DFB-Pokalfinals 2009. Am Ende der Saison 2008/2009 trennten sich dann die Wege der beiden Parteien und Labbadia ging zum Hamburger SV.

Zur Saison 2009/10 übernahm dann Jupp „Osram“ Heynckes das Zepter bei der Werkself. Während der BVB durch zunehmend begeisternden Fußball auffiel, wandelte sich das Spiel der Rheinländer unter Jupp Heynckes vom spektakulären Angriffsfußball früherer Zeiten zu einem „biederen“, aber erfolgreichen Ergebnisfußball. Nachdem Heynckes sich im Zuge der gescheiterten Vertragsverlängerung von Vidal und dem Ballack-Theater zu einem Wechsel zum FC Bayern entschied, verpflichteten die Verantwortlichen der Werkself mit Robin Dutt einen neuen Trainer.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der größte Unterschied zwischen dem BVB und Bayer 04 Leverkusen in der Kontinuität auf der Trainerposition liegt. Dieser Umstand resultiert zum Einen aus der Tatsache, dass dem BVB mit Jürgen Klopp ein Glücksgriff gelang und zum Anderen aus der Tatsache, dass der BVB sich auf die Arbeit des Trainers 100% eingelassen hat und seine Forderungen und Ideen allesamt unterstützte. Bei der Werkself hingegen scheint man offensichtlich immer noch keinen Wunschtrainer gefunden zu haben und als man mit Jupp Heynckes einen aussichtsreichen Kandidaten auf eine längerfristige Erfolgsgeschichte gefunden zu haben schien, gelang  aus diversen Gründen nicht ihn zu halten. Sei es die mangelnde Unterstützung im Ballack-Theater, die fehlenden Neuverpflichtungen oder die verpatzte Vidal-Verlängerung. Der aktuelle Bayer-Trainer Robin Dutt scheint nur ein weiteres Missverständnis der Trainerverpflichtungen in der Ära-Holzhäuser zu sein, in einer Reihe mit Michael Skibbe und Bruno Labbadia.

Im Zusammenhang mit dem Trainer fällt häufiger auch der Begriff „Überzeugung“. Während Robin Dutt in Leverkusen, nach 2 erfolgreichen Jahren mit Jupp Heynckes regelrecht um Überzeugung betteln muss, folgen dem Dortmunder Sympathen Jürgen Klopp die Spieler mittlerweile schon ganz automatisch.

Alles in Allem kann man die aktuelle Situation wie folgt beschreiben: Während der BVB einen emotionalen Trainer mit Konzept hat, hat Leverkusen einen Konzept-Trainer ohne Emotionen und scheinbar ohne Konzept.

Spieler

Die sportlichen Leiter der beiden Vereine haben in den letzten 4 Jahren eine Reihe von Transfers getätigt, die die Grundlage der heutigen Mannschaften bilden.

Am 27.Spieltag der Saison 2007/08 trafen der BVB und Bayer 04 aufeinander, wie man an den Aufstellungen erahnen kann, hat sich seitdem einiges verändert. Während bei Borussia Dortmund nur noch 2 Spieler der damaligen Startformation im aktuellen Kader stehen, sind bei Bayer 04 Leverkusen immerhin 5 Spieler verblieben, wobei Rene Adler seine Schuhe in Zukunft für einen anderen Verein schnüren wird. Die beiden sportlichen Leiter Michael Zorc und Rudi Völler haben seit der Saison 2007/08 akribisch an ihren Kadern gearbeitet und ich versuche einmal die Arbeit der beiden Sportdirektoren zu beurteilen.

Diese Auflistung spiegelt eine subjektive Analyse der Leistungen der jeweiligen Spieler wider. Es ist jedem, der anderer Meinung ist, erlaubt diese als Kommentar zu diesem Artikel zu hinterlassen. Es ist zu erkennen, dass dem Dortmunder Manager Michael Zorc deutlich mehr Glücksgriffe gelungen sind. 8 Spieler, die von Zorc seit 2008 verpflichtet wurden, stehen in der Startformation der Borussia und überzeugen mit teilweise überragenden Leistungen. An dieser Stelle möchte ich die Verpflichtungen der Spieler Hummels, Subotic, Bender, Kagawa und Großkreutz mal hervorheben.

Wurden Mats Hummels und Neven Subotic in ihrer Anfangszeit noch als „Kinderriegel“ betitelt, sorgen die beiden großgewachsenen Innenverteidiger mittlerweile für die nötige  Stabilität in der Dortmunder Defensivabteilung.  Mit der Verpflichtung von Mats Hummels gelang es dem BVB einen der spielstärksten deutschen Innenverteidiger für sich zu gewinnen, der aktuell auch Offensiv Dreh- und Angelpunkt der Dortmunder Erfolgsmannschaft ist.

Den Tausch Rukavina gegen Bender werden die Münchener Löwen bis heute bereuen. Der junge deutsche Nationalspieler entwickelte sich durch große Laufleistung und Kampfeswillen zu einem Leader der jungen Dortmunder.

Der „Dortmunder Junge“ Kevin Großkreutz entwickelte sich auch ziemlich schnell zu einem Glücksfall. Zwar ist der Mittelfeldspieler nicht der große Fußballästhet, doch versteht es der Neu-Nationalspieler, was es heißt Fußball zu arbeiten. Außerdem ist er als „Aggressive Leader“, Sprachrohr zur Öffentlichkeit und Bindeglied zu den emotionalen Fans unverzichtbarer Bestandteil seiner Mannschaft.

Die größte Sensation, um die alle Konkurrenten den BVB beneiden, ist aber Shinji Kagawa. Der japanische Billigimport kam seinerzeit als unbekannter Exot in die Bundesliga und hat sich zu dem besten 10er der Bundesliga entwickelt.

Besonders bemerkenswert ist auch die Verpflichtung der wohl besten Stürmer-Rotation der Bundesliga. In keiner Bundesligamannschaft gibt es für den Topstürmer einen derart gleichwertigen Ersatz wie beim BVB mit Barrios und Lewandowski.

Natürlich waren bei so vielen guten Transfers auch einige schlechtere dabei. So gelang es zum Beispiel Mohamed Zidan nicht im Trikot des BVB zu überzeugen, auch die Unterstützung seines „Ziehvaters“ Klopp half dem sensiblen Ägypter nicht dabei, sein vorhandenes Potenzial auf den Platz zu bringen.

Des Weiteren konnten die Spieler Hajnal und Gündogan, die in sie gesetzten Erwartungen nie bzw. noch nicht erfüllen, wobei Ilkay Gündogan noch sehr jung ist und damit noch genügend Zeit haben sollte, sein Potenzial zu beweisen.

Alles in Allem kann man den Verantwortlichen des BVB nur gratulieren. Ihnen ist es gelungen sehr gute Spieler zu verpflichten, die nicht nur gute Fußballer sind, sondern auch charakterlich in die homogene Mannschaft passen. Man muss natürlich konstatieren, dass zu einer so starken Transferpolitik neben einem guten Scouting auch ein gehöriges Quäntchen Glück gehört, oder wer hätte gedacht, dass ein Kagawa so gut einschlagen würde.

Bei Bayer 04 Leverkusen scheint dieses Quäntchen Glück in den letzten Jahren verloren gegangen zu sein. Zwar kann man weiterhin einige gute Transfers tätigen, aber die großen Glücksgriffe waren, bis auf einige wenige Ausnahmen, nicht mehr dabei.  Als wahren Glücksgriff kann man Sami Hyypiä bezeichnen. Der erfahrene Finne konnte der jungen Leverkusener Mannschaft die nötige Stabilität geben und übernahm auf und neben dem Platz Verantwortung. Außerdem war der Held von der Anfield Road mit seiner ruhigen und bescheidenen Art ein Publikumsliebling und Aushängeschild der Werkself.

Mit dem jungen Münchener Lars Bender konnte die Werkself einen ähnlichen Toptransfer machen, wie die Dortmunder mit Zwillingsbruder Lars. In dieser Saison hat sich Lars Bender durch seine unermüdliche Spielweise zum besten Spieler, Publikumsliebling und Führungsspieler der Werkself gemausert und ist somit fast das einzige Erfreuliche in dieser Saison.

Der 3. Toptransfer den Rudi Völler bewerkstelligen konnte, war die Leihe des hochtalentierten Toni Kroos, der in seiner stärksten Saison 2009/10 teilweise überragende Leistungen abrief. Das einzige Problem der Kroos-Verpflichtung war, dass es trotz großer Anstrengungen nicht gelungen ist, den Nationalspieler zu halten.

Neben diesen drei Toptransfers kann man einigen Spielern zumindest noch gute Leistungen bescheinigen. Unter diesen „guten Transfers“ befinden sich die Spieler Helmes, der zumindest 1,5 Jahre lang überzeugen konnte, ablösefrei kam und ein anständiges Transferplus erbrachte, Kadlec, der auf der weltweiten Problemposition des  Linksverteidigers konstante Leistungen abrufen kann, Sam, der bereits viele wichtige Tore erzielen konnte, Henrique, der als Leihgabe des FC Barcelona die Abwehr stabilisieren konnte und Bernd Leno, der Leverkusen mit vielen großartigen Paraden in dieser Saison einige Punkte retten konnte.

Wer jetzt sagt, dass Spieler wie Andre Schürrle, Renato Augusto, Eren Derdiyok in dieser Aufstellung fehlen, dem muss ich entgegenhalten, dass diese wegen unterschiedlichster Ursachen (Verletzungen, Phlegma und mangelnde Einstellung) ihre Leistungen nie über längere Zeit konstant abrufen konnten.

Auch eine Lichtgestalt wie Rudi Völler gelingt nicht alles, sodass der Sportdirektor auch einige Flops zu verzeichnen hat. Prominentester Spieler unter den Fehleinkäufen ist wohl der 98-fache Nationalspieler Michael Ballack, dessen Verpflichtung nicht nur unter den Werkself-Fans mit großer Vorfreude vernommen wurde. Man dachte bei der durch die BayerAG unterstützten Verpflichtung des Mittelfeldspielers, dass man einer guten jungen Mannschaft die nötige Erfahrung und Qualität hinzufügen könnte, die sie einen Schritt weiterbringe und zu einem „echten“ Titelkandidaten mache. Dieser Plan ist offensichtlich aus verschiedensten Gründen, die einen eigenen Artikel füllen könnten, nicht aufgegangen. Abschließend betrachtet, brachte die Ballack-Verpflichtung nur Unruhe, Neid und Missgunst in das sonst so beschauliche Leverkusen. Es bleibt festzustellen, dass die Ballack-Verpflichtung von vorneherein zum Scheitern verurteilt war. Wenn man mit Bender, Vidal, Reinartz und Rolfes 3(4) gute defensive Mittelfeldspieler hat und dann einen Ballack verpflichtet, ist klar, dass dies zu Unstimmigkeiten führt. Es wurde damit ein Problemherd geschaffen, wo keiner hätte entstehen müssen.

Alles in Allem kann man konstatieren, dass der BVB in den letzten 3-4 Jahren bessere Transfers tätigen konnte, wobei zu diskutieren ist, ob die Transfers besser waren, als die der Werkself oder ob einfach nur besser war, was Trainer Jürgen Klopp aus den Transfers gemacht hat. Meine These lautet, dass Leverkusen mit einem Trainer wie Jürgen Klopp jetzt da stünde, wo der BVB steht und ich in der Beurteilung der Transfers wesentlich mehr Glücksgriffe bei der Werkself zu verzeichnen hätte. Gute Spieler zu verpflichten ist eine Sache, aus guten Spielern sehr gute zu machen eine Andere und die scheint Jürgen Klopp aktuell sehr gut zu beherrschen.

Verein

Während  Borussia Dortmund in letzter Zeit eine fast schon ekelhaft optimistische Aura umgibt, regiert bei Bayer Leverkusen die schlechte Laune. Geschäftsführung, Präsidium, Trainer, Mannschaft und Fans ziehen bei den „Schwarz-Gelben“ an einem Strang und sorgen damit für eine positive Außenwirkung. Falls doch jemand versucht die positive Stimmung zu stören, wie zum Beispiel ein wechselwilliger Barrios, gelingt es den Verantwortlichen dieses Thema schnell abzuwiegeln, um wieder alle in eine Spur zu bekommen. Bei der Werkself kommt es seit geraumer Zeit immer öfter zu öffentlich ausgetragenen Grabenkämpfen. So kam es in letzter Zeit zu den Konflikten Trainer gegen Mannschaft, Ballack gegen den Trainer, Geschäftsführung gegen Ballack, Fans gegen Trainer, Geschäftsführung gegen Fans und zu guter Letzt zum Konflikt Fans gegen Mannschaft. Selbstverständlich muss man festhalten, dass eine vergiftete Atmosphäre, wie in Leverkusen, nicht sonderlich förderlich für Höchstleistungen ist. In Leverkusen müssen sich alle Beteiligten mal an die eigene Nase fassen und gemeinsam an einem Strang ziehen, damit man wieder guten Fußball in der BayArena sehen kann.

Fazit

Es gibt 3 gravierende Unterschiede zwischen den beiden Westvereinen:

  1. Der BVB hat einen sehr guten Trainer, der zum Verein und zu der Mannschaft passt, wohingegen Leverkusen wahrscheinlich demnächst wieder auf der Suche nach dem passenden Trainer sein wird.
  2. Bei Borussia Dortmund ziehen alle Beteiligten an einem Strang und verbreiten positive leistungssteigernde Stimmung. In Leverkusen regiert derweil das Chaos, Neid und Missgunst.
  3. Das Glück! Fußball ist ein Stück weit auch Glückssache. Borussia Dortmund hat sich dieses Glück auch hart erarbeitet und damit auch verdient. Heutzutage entscheiden im Fußball Kleinigkeiten, sei es bei Transfer, in der Außendarstellung oder auf dem Spielfeld und dabei spielt auch das Glück eine entscheidende Rolle.

So, das war meine Einschätzung der Gesamtsituation, wie seht ihr die beiden Vereine?

14 Responses to Bayer 04 Leverkusen – Entwicklung verpasst?

  1. Rolfes sagt:

    Schön geschrieben, hast dir echt Mühe gegeben. Ich sehe es weitesgehend ähnlich, wobei Ballack (für mich) nur als Flop dargestellt wird. Halte ihn nachwievor für einen guten Spieler, aber das sieht der Trainer anders (…und stellt lieber einen Katastrophen-Rolfes auf) 🙁

  2. thomas sagt:

    Vielen Dank für diesen ausführlichen und gut recherchierten Bericht! Ich denke auch, dass beim BVB die Chemie einfach stimmt. Sowas kann man weder kaufen noch berechnen, das ist einfach ein glücklicher Zufall. Leverkusen wird sich noch bekrabbeln, da bin ich mir sicher.

  3. David sagt:

    Hi. Du hast das sehr gut zusammengefasst. Deine Schlussfolgerung, beide hatten genügend starke Transfers, nur der Faktor Trainer hat den Ausschlag in Sachen „Spieler entwickeln und formen“ gegeben, finde ich genial. Das wird so auch stimmen. Vieles hängt vom Trainer ab, der aber nur gut arbeiten kann, wenn man ihn lässt, Stichwort Kontinuität. Ein ähnliches Beispiel ist Schaaf bei Werder, der bis auf 1-2 Jahre eigentlich immer mit relativ bescheidenen Mitteln für langfristigen Erfolg gesorgt hat – ab und zu gab es Titel, aber zu 90% EL oder CL. Davon profitieren die Spieler, wie jetzt in Dortmund. Dabei sollte man den Trainer auch mal arbeiten lassen, auch wenn mal 5 Spiele nicht gewonnen werden. Da braucht man dann aber ein ruhiges Umfeld, gerade in Dortmund und Bremen gegeben, in Leverkusen eigentl. auch nicht so schwierig wie in Köln oder Berlin.

    Das einzige, was ich etwas anders sehe, ist, dass ich Zidan und Owomoyela nicht als Fehleinkäufe abstempeln würde. Sie kamen in der Zeit als der BVB noch im Mittelfeld dümpelte, haben aber geholfen, den Club auf Platz 5-6 zu hiefen. Sie sind nun mal keine CL-Spieler, aber dafür und dann als Back-Ups waren sie echt gut. Man braucht auch Breite im Kader. Daher sehe ich diese als noch guten Transfer an. Jetzt, wo man immer oben mitspielen will, braucht man einfach bisschen mehr Qualität, und tauscht sie jetzt aus, aber sie haben Anteil daran, den BVB von unten nach oben geführt zu haben.

    Das ist aber Ansichtssache und auch nebensächlich!

    Gruß

    • djs2e sagt:

      Ja Kontinuität ist ein wichtiges Stichwort. Gerade unter diesem Gesichtspunkt sehe ich das Heynckes-Theater kritisch.
      Owomoyela und Zidan fallen doch von ihren Leistungen deutlich ab, sodass ich sie zu den Flops gerechnet habe. Irgendwer muss ja beim BVB in diese Kategorie.
      Danke für deinen ausführlichen Kommentar

  4. Konny sagt:

    dem ist eigtl fast nichts mehr hinzuzufügen, höchstens die rolle des geschäftsführers, der bei uns anders als bei dortmund mutwillig seine spieler demontiert und medial fertig macht, so dass ich denke dass er mindestens so eine große rolle im drama bayer 04 leverkusen spielt, wie das trainerpech.

    • djs2e sagt:

      Da hast du natürlich Recht! Aber darüber hätte ich ähnlich wie zu dem Ballack-Theater einen eigenen Artikel verfassen können! In Leverkusen ziehen im Gegensatz zum BVB nicht alle an einem Strang und das hemmt.Es wird immer von der Komfortzone gesprochen, aber die ist seit mindesten 2 Jahren schon in Leverkusen abgeschafft. Beim BVB wurde diese vor 3 Jahren erst eingeführt. Es scheint so, als ob Harmonie doch leistungsfördernder ist als Druck.

      • Konny sagt:

        nicht unbedingt, ich denke huub stevens bei s04 ist da ein gutes beispiel, dass das prinzip vom „fördern und fordern“ auch funktionieren kann und ich denke, dass dort die harmonie in form von respekt vor dem trainer ausgeht, auch ein punkt den man im fall dutt evtl hätte anreißen können, aber das wär dann wohl spekulation geworden

        • David sagt:

          Sehe es ähnlich wie Konny. Völler und Holzhäuser mischen sich medial zu sehr ein und demontieren Spieler in der Bild. Bestimmt nicht sehr förderlich. Aber auch das darf mal erlaubt sein wenn monatelang nur 70% der möglichen Leistung gezeigt wird. Vom Potenzial her hat Leverkusen doch mehr drauf!!!

          Noch eine andere Frage. Bin kein Leverkusener, dacher auch nicht so informiert, vllt. könnt ihr mir weiterhelfen. Warum sitzt Ballack plötzlich auf der Bank und wird demontiert? War meiner Meinung nach nach Leno und Bender der beste Bayer-Spieler in der Hinrunde… und in der Rückrunde plötzlich Bank?!

          • Konny sagt:

            es gab intern zoff, weil er völlers angebot einer einigung mit dem dfb ausgeschlagen hatte, außerdem sollte er öffentlich in der bild stellung nehmen und sich zum trainer bekennen, hatte das wohl auch zugesagt, aber dann nicht gemacht. ich persönlich halte es aber auch nicht so sehr für einen großen verlust, da er zwar international die größere erfahrung hat, aber in der regel auch keinen schritt schneller als sein ohnehin langsamer konkurrent simon rolfes war, bei barca wäre er wohl hoffnungslos zu lahm schätze ich…

  5. […] der Partie BVB – Bayer 04 liefen beide Mannschaften mit 117,8 Kilometern exakt gleich viele Kilometer, das war aber auch das […]

  6. BayernFan67 sagt:

    Leverkusen wird die nächsten 5 Spiele verlieren!

    • djs2e sagt:

      Das wage ich zu bezweifeln, weil spätestens nach der 3. Niederlage ein neuer Trainer kommen würde und neue Besen kehren gut. Im Ernst denke ich nicht, dass wir nochmal gegen den FC verlieren, aber im Fußball weiß man nie. Ich denke, dass wir alle 5 Spiele verlieren ist genauso wahrscheinlich, wie dass wir alle Spiele gewinnen.

  7. […] noch alles schöngeredet wird, kann dies kaum erfolgsversprechend sein. Irgendetwas passt nicht. Ist es der Trainer? Ist es die Mannschaft? Oder ist es die Vereinsführung? Ich weiß es nicht, aber man sollte versuchen, es relativ schnell herauszufinden, damit man sowohl […]

  8. […] 7. Bayer 04 Leverkusen – Entwicklung verpasst? […]

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