Bayer 04 Leverkusen gewinnt glücklich

Vor gut 22 000 Zuschauern in der Rhein-Neckar-Arena konnte die Werkself durch Tore von Bender(15.) und Carvajal(38.) mit 2:1 gewinnen und setzt sich im oberen Drittel der Tabelle fest. Für die Hoffenheimer war Fabian Johnson in der 59. Minute erfolgreich. Die TSG findet sich damit weiterhin in den Niederungen der Liga wieder und Markus Babbel muss nach der erneuten Niederlage um seinen Job fürchten.

Das Spiel

Die Aufstellung der Werkself in der Partie gegen den FC Schalke 04

In der 1. Halbzeit war die Werkself noch halbwegs gleichwertig und ging auch nicht ganz unverdient nach einer dreifachen Kopfbalstaffette im Hoffenheimer Sechzehner durch einen Schuss von Lars Bender in Führung. Zum Ende der 1. Halbzeit konnte Carvajal nach Doppelpass mit Schürrle den Vorsprung noch einmal ausbauen. Danach war kaum noch etwas von den sonst so starken Leverkusenern zu sehen. Vielmehr wurden die Hoffenheimer immer gefährlicher. Nach einem abgefälschten Schuss von Fabian Johnson gelang der TSG der Anschlusstreffer. Mit etwas Glück brachte die Werkself dieses Ergebnis aber über die Runden und liegt nun punktgleich mit Schalke 04 und Eintracht Frankfurt auf Rang 5.

Die Statistik

Die Torschusstatistik spricht klar für die TSG. Mit 23 Torschüssen schossen sie deutlich öfter auf das Tor, als die Werkself mit ganzen 7. Gerade die Effektivität machte an diesem Tag den großen Unterschied. In der Zweikampfstatistik liegt hingegen die Werkself vorne. Mit 54,4% gewonnenen Zweikämpfen waren sie klar überlegen.

Da sich Leverkusen nach der Führung vornehmlich auf das Kontern verlegte hatten sie deutlich weniger Ballbesitz (44,1%). Die meisten Konter scheiterten an der hohen Fehlpassquote von 22,7%, sodass Bayer 04 Leverkusen nur selten, die sich bietenden Räume ausnutzen konnte.

An der Zahl der Flanken erkennt man die Taktik der Werkself die Außen für den Gegner offen zu lassen und Flanke nicht aktiv zu verhindern. Mit 24:2 Flanken war Hoffeheim deutlich aktiver auf der Außenbahn. Aus einer dieser Flanken resultierte auch der Anschlusstreffer. Insbesondere die linke Abwehrseite des Japaners Hajime Hosogai erwies sich als besonders anfällig für Flankenläufe.

Läuferisch kann man beiden Mannschaften wenig vorwerfen. Mit 121,1 km (Hoffenheim) und 120,8 km (Leverkusen), liefen beide Mannschaften überdurchschnittlich viel. Gerade Stefan Reinartz mit 13,26 km, Kevin Volland mit 12,82 km und Lars Bender mit 12,64 km verdienten sich ein Fleißkärtchen.

Fazit

Alles in Allem ein 3 wichtige Punkte durch einen glücklichen Sieg gegen einen Krisenclub der Bundesliga. In der nächsten Partie gegen SV Werder Bremen wird sich die Werkself deutlich steigern müssen, um auch dort 3 Punkte mitnehmen zu können.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unterstütze MyFuba mit einem Likeschliessen
oeffnen