Bayer 04 mit Niederlage gegen den FSV Mainz 05

bayer-mainz 2Vor gut 31 000 Zuschauern in der Mainzer Coface-Arena unterliegt die Werkself dem FSV Mainz durch einen umstrittenen Handelfmeter mit 1:0. Damit gelingt es Bayer 04 Leverkusen auch im 5. Auswärtsspiel in Folge nicht zu gewinnen. Aufreger der Partie war der strittige Handelfmeter für den FSV Mainz 05 in der 60. Minute.

Vor der Partie

Das Trainerduo Hyypiä/Lewandowski musste auf die gesamte Stamminnenverteidigung verzichten. Für den gesperrten Wollscheid und den verletzten Toprak rückten Friedrich und Schwaab in die Mannschaft und Sidney Sam wurde durch Simon Rolfes ersetzt.

bayer- mainz aufstellung

1. Halbzeit: Mainz mit den besseren Chancen

Beide Teams begannen hochkonzentriert und machten die Räume für die gegnerische Mannschaft eng. Das Heimteam konnte zuerst gefährlich werden. So rettet Schwaab in höchster Not gegen Invanschitz (6.) und Szalai (12.) zielte einfach zu genau, so dass der Ball nur am Lattenkreuz landete. Danach fing sich das neue Abwehrduo der Werkself und man stand fortan defensiv viel besser. In der 25. Minute dann die große Chance für Kießling, doch der Angreifer vergibt alleinstehend vor Wetklo kläglich. In der 29. Minute scheitert Ivanschitz wieder knapp an Schwaab und Bayer-Torhüter Leno. Nun wurde die Werkself deutlich aktiver und dominiert die Partie. Doch zu selten springen auch gefährliche Torgelegenheiten heraus. So gehen die beiden Teams mit einem für die Werkself, aufgrund der Qualität der Mainzer Chancen, glücklichen Unentschieden in die Halbzeitpause.

2. Halbzeit: umstrittener Handelfmeter entscheidet die Partie

Nach der Halbzeitpause blieb Bayer 04 Leverkusen überlegen und konnte durch eine Doppelchance von Kießling und Bender in der 56. Minute gefährlich werden, doch der starke Mainzer-Keeper Wetklo hielt glänzend. In der 60. Minute dann die spielentscheidende Situation. Der Mainzer Svensson schießt im Leverkusener Sechzehner Richtung Tor. Manuel Friedrich wehrt den Ball mit dem Fuß ab, von wo er etwa in Kopfhöhe an seine Hand prallt. Der schwache Schiedsrichter Florian Meyer entscheidet nach einiger Überlegungszeit auf Elfmeter. Wahrscheinlich ist er nochmal gedanklich die Paragraphen zur völlig undurchsichtigen Handregel durchgegangen. Ivantschitz verwndelt den strittigen Elfmeter souverän zum 1:0. Leverkusen drückte nun, kam aber in der Folgezeit nur selten zu echten Torchancen. Selbst die Brechstange in den letzten 10 Minuten blieb anders als beim Sieg gegen den VfB Stuttgart nicht vom Erfolg gekrönt.

Fazit: Die Leichtigkeit fehlt

3. Tabellenplatz mit 6 Punkten Vorsprung auf den 4. Tabellenplatz hören sich besser an, als die Spiele der Werkself aktuell laufen. Die Niederlage gegen den FSV Mainz war das 5. Auswärtsspiel ohne Sieg und langsam wird deutlich, dass die Mannschaft den Schwung aus der Hinrunde nicht mitnehmen konnte und die Effektivität der Hinrunde verloren hat. Die Balance in den Mannschaftsteilen macht aktuell doch mehr Sorgen als erwartet. Vielleicht kann man mit einem Sieg gegen den FC Bayern München am nächsten Wochenende das Ruder wieder herumreißen und in erfolgreichere Wochen starten.

Ein Blick in die Statistik

Leverkusen hatte mit 16:9 Torschüssen und knapp 53 % Ballbesitz etwas mehr von der Partie. Außerdem gewann das Team von Trainerduo Hyypiä/ Lewandowski 53,5 % ihrer Zweikämpfe und lief mit 120,3 Kilometern gut 4 kilometer mehr als der Gegner aus Mainz. Besonders Lars Bender stach in dieser Kategorie mit 12, 72 Kilometern heraus. Ob der defensive Mittelfeldspieler im Training auch sportlich mit den Reebok Easytones unterwegs ist, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall läuft er in jeder Partie knapp 13 Kilometer.

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