Bayer 04 vs. BVB der Statistikrückblick

Nuri Sahin zurück in Dortmund

Die Partie endete mit einem verdienten Sieg für die Werkself. Doch was sagt die Statistik zu dieser packenden und hitzigen Begegnung auf Augenhöhe? Ein Blick in die offiziellen Statistiken kann uns Aufschluss über die tatsächlichen Kräfteverhältnisse geben.

Dortmunden in allen Belangen überlegen

Der BVB schoss insgesamt 13 mal auf das Tor der Werkself und Leverkusen konnte lediglich 7 mal auf das Tor von Roman Weidenfeller schießen. Die Zweikampfstatistik war zum Ende der Partie mit 50/50 ausgeglichen, dabei beging die Werkself 6 Fouls mehr als der Rivale und sah dafür 4 gelbe und eine rote Karte, während der BVB eine gelbe und eine gelb-rote Karte sah. Beim Ballbesitz hatte der BVB auch deutliche Vorteile, doch ist dies keineswegs bemerkenswert bei Begegnungen mit Beteiligung der Werkself. Denn nur selten hat Bayer 04 Leverkusen mehr Ballbesitz als der Gegner. In der Partie gegen Dortmund erreichte die Werkself einen Ballbesitz von 46,45%. Auch die Fehlpassquote war mit 31,25% deutlich höher als die vom BVB (23,34%). Die Kategorei Flanken konnte der BVB auch für sich entscheiden, was aber ein Kompliment für die Leverkusener Spielweise sein sollte, die den BVB immer wieder auf die Außenbahnen trieb. Bei der Laufdistanz konnte auch wieder der BVB mit 119,8 Kilometern, 3 km mehr laufen als Bayer 04 Leverkusen und auch die anderen Laufkategorien, wie intensive Läufe, Sprintdistanz oder Durchschnittsgeschwindigkeit entschieden die Dortmunder für sich.

fleißiger Bender und Zweikämpfer Rolfes

Bei den Spielern machten Aubameyang auf Dortmunder Seite  mit 31 und Emre Can mit 27 auf Seiten der Werkself die meisten Sprints. Auffällig war die Zweikampfstärke im Leverkusener Mittelfeld und die physische Überlegenheit der Werkself im Zentrum. Ein Indiz dafür sin die 25 gewonnenen Zweikämpfe von Simon Rolfes und die 23 von Lars Bender. Während bei den Dortmundern die Außenverteidiger Großkreutz mit 76 Ballkontakten und Durm  mit 75 das Spiel ankurbelten, übernahm diese Aufgabe Simon Rolfes mit 71 bei der Werkself. Die Spieler mit der größten Laufdistanz waren Aubameyang (12,01km) beim BVB und Bender (12,18 km) bei Bayer 04 Leverkusen.

Man sieht, dass Zahlen und Statistiken nicht immer die wahren Kräfteverhältnisse einer Begegnung abbilden können. Denn obwohl Leverkusen in fast allen Kategorien schlechtere Werte als der BVB aufweist, gehen sie als verdienter Sieger aus der Partie. Nicht immer Quantität gibt den Ausschlag, sondern Qualität spielt eine wichtige Rolle. Die wenigen Torschüsse, der geringere Ballbesitz und die selteneren Sprints der Werkself wurden effektiver genutzt, um gefährlich zu werden

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