Bayer gewinnt souverän gegen den SC Freiburg

In einer höhepunktarmen Partie vor 28 000 Zuschauern gewinnt die Werkself durch ein Tor von Simon Rolfes mit 1:0 und klettert in der Tabelle auf den 4. Platz zurück.  Während Bayer 04 Leverkusen über die gesamte Spielzeit die Partie kontrolliert, konnte der SC Freiburg nur durch Standardsituationen gefährlich werden.

Vor der Partie

Im Vergleich zur Partie gegen Atletico Madrid tauschte Werkself-Coach auf drei Positionen um. Für Papadopoulos startete Ömer Toprak in der Innenverteidigung, der verletzte Castro wurde durch Simon Rolfes ersetzt und Kießling rotierte für Drmic ins Sturmzentrum.

1. Halbzeit: Rolfes mit der Führung

Bayer setzte den gebeutelten SC Freiburg sofort unter Druck und ließ die Freiburger kaum aus der eigenen Hälfte. Der SC Freiburg musste häufig zum langen Ball greifen, der jedoch fast immer bei der Werkself landete. Trotz der deutlichen Überlegenheit gelang es der Werkself zunächst nicht sich Torchancen zu erspielen. Erst in der 22. Minute konnte Hakan Calhanoglu Freiburg-Keeper Bürki mit einem Fernschuss prüfen. 5 Minuten später hatte der SC Freiburg dann eine Doppelchance. Zuerst schlenzte Schmid einen Freistoß aus 25 Metern ins linke obere Eck, doch Keeper Leno fischte die Kugel aus dem Winkel. Nur eine Minute später musste der Keeper wieder ran. Nach einem weiteren Freistoß kommt Klaus aus 20 Metern zum Schuss, doch auch diesen Schuss kann Bernd Leno sicher parieren. In der 33. Minute dann die verdiente Führung für die Werkself. Bellarabi setzt sich auf der rechten Außenbahn gegen 2 Gegenspieler durch und flankt in den Strafraum. Torhüter Bürki muss eingreifen und wehrt die Kugel ins Zentrum ab, wo Simon Rolfes einläuft und zum 1:0 treffen kann. Kurz vor der Pause startet Leverkusen über Son einen Konter. Der Südkoreaner läuft durch das ganze Mittelfeld, wird im Freiburger Strafraum etwas abgedrängt und scheitert aus spitzem Winkel an Freiburg-Keeper Bürki.

2. Halbzeit: Schmid fast mit dem Ausgleich in letzter Sekunde

Auch in der 2. Hälfte blieb die Werkself spielbestimmend, machte aber aus der klaren Feldüberlegenheit zu wenig. So wurde in der 52. Minute ein Schuss von Son abgeblockt. Schon in der 70. Minute sorgt ein abgefälschter Calhanoglu-Schuss für etwas Torgefahr. Ansonsten war es eine Partie ohne große Torgefahr. Erst in den Schlussminuten wurde es wieder etwas aufregender. Freiburg wird nun etwas offensiver und die Werkself hat Platz zum Kontern. Diese Konter wurden aber zu schwach ausgespielt, sodass der SC Freiburg bis zur letzten Minute die Chance zum Ausgleich hatte. Und beinahe hätte Freiburg die Schlampigkeit der Werkself bestraft. Doch ein Schmid-Kopfball trudelte in der Nachspielzeit knapp am Tor vorbei.

Fazit: Champagner-Fußball war gestern

Der Sieg gegen den SC Freiburg war keine Glanzleistung, aber letztlich der verdiente Lohn für eine zumindest defensiv stabile Leistung. Mit etwas mehr Frische in Geist und Körper hätten die Konter gerade zum Ende der Partie zu einem höheren Ergebnis geführt.

Die Werkself hatte von Beginn an Probleme mit der extrem defensiven Spielweise der Freiburger und konnte sich kaum Chancen erspielen. So musste eine gute Einzelleistung von Bellarabi und eine Willensleistung von Simon Rolfes für die Führung sorgen. Danach ließ die Werkself keine Chancen für die Freiburger zu und spielte die Partie relativ souverän zuende. War der Sieg gegen Atletico noch Champagner-Fußball, so ist der Sieg gegen den SC Freiburg das Ergebnis harter Arbeit und einer disziplinierten Defensivleistung.

In der Bundesliga gastiert Leverkusen am Sonntag (17.30 Uhr) bei Aufsteiger Paderborn, doch zuvor geht es am Dienstag im DFB-Pokal gegen den 1.FC Kaiserslautern um den Einzug ins Viertelfinale.

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