Bayer Leverkusen – SC Freiburg

Nachdem man in der letzten Woche gegen die Eintracht aus Frankfurt verdient mit 2:1 unterlag, wurden rund um die BayArena schon kritische Stimmen laut. Zu viele Torchancen wurden zugelassen und zu naiv wurde angegriffen. Für die Partie gegen den SC Freiburg gelobten alle Beteiligten Besserung und sie hielten, was sie versprachen.

Mit 2 Veränderungen in der Startformation ging die Mannschaft von Trainerteam Hyypiä und Lewandowski die Partie. Für den erneut schwachen Schwaab spielte der spanische Neuzugang Daniel Carvajal auf der Position des Rechtsverteidigers. Für den starken Bellarabi rückte überraschenderweise Gonzalo Castro ins Team.

 

Das Spiel

Die Werkself präsentiert sich anders als in Frankfurt deutlich defensiver und kompakter. Die Innenverteidiger Freiburgs werden kaum beim Spielaufbau gestört, können aber aus ihren Freiheiten nichts machen, weil die Bayerelf ab der Mittelinie ganz eng in den Räumen steht. So kommt der SC Freiburg in 90 Minuten kaum zu offensiven Aktionen und Leverkusen kann immer wieder nach Balleroberung schnell nach vorne kombinieren. Vor allem die rechte Seite mit Carvajal, Bender und Castro macht offensiv auf sich aufmerksam. So fällt auch in der 8. Minute das 1:0 über eben diese Seite. Bender flankt von der Außenbahn auf den eifrigen Kießling, dessen Kopfball kann Freiburgs Keeper Baumann noch parieren, doch den Abpraller kann Castro aus kurzer Distanz einköpfen. Danach dauert es bis zur 54. Minute bis die Werkself-Fans wieder jubeln dürfen. Nach einer Ecke von Castro köpft Phillip Wollscheid zum 2:0 ein. Danach spielt die Werkself das Spiel souverän zuende und gewinnt verdient mit 2:0.

Fazit

Leverkusen präsentiert sich gegen erschreckend schwache Freiburger defensiv deutlich kompakter und präsenter. Offensiv ist Bayer Leverkusen unabhängig davon immer für Tore gut. Vor allem die beiden „Neuen“ Castro und Carvajal machen eine sehr gute Patie. Insgesamt war es eine gute Partie, die noch viel Luft nach oben lässt. Nach dieser Partie kann man positiv in die Länderspielpause gehen und sich in Ruhe auf die Partie gegen Doublesieger Borussia Dortmund vorbereiten.

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