Bayer mit Testspielsieg gegen Lierse SK

Vor gut 3000 Zuschauern im Ulrich-Haberland-Stadion gewinnt Bayer 04 Leverkusen das erste Testspiel gegen Lierse SK mit 6:0. Das Team von Neu-Trainer Schmidt überzeugte dabei vor allem in der ersten Halbzeit mit gutem Pressing und schönen Kombinationen.

Das System:

Trainer Roger Schmidt will in der kommenden Saison deutlich offensiveren Fußball spielen lassen, als sein Vorgänger Sami Hyypiä. Erste Ansätze konnte man bereits gegen den belgischen Erstligisten erkennen. Gerade in der ersten Halbzeit war die taktische Marschrichtung zu erkennen. In einem sehr flexiblen 4-2-2-2-System setzte die Werkself den Gegner ständig unter Druck. Der ballführende gegnerische Spieler wurd ständig gestresst, sodass die Werkself schon weit in des Gegners Hälfte den Ball gewinnen konnte. Falls man den Ball nicht direkt gewinnen konnte, blieb dem Gegner lediglich der unkontrollierte lange Schlag übrig. Nach Ballgewinn versuchte man dann schnell und direkt zum gegnerischen Tor zu agieren und zum Torabschluss zu kommen. Dabei tauschten die offensiven 4 immer wieder die Positionen und schöpften ihr gesamtes kreatives Potenzial aus.

Bayer 04 - Lierse SK

Die Tore:

Bayer ließ Lierse kaum Luft zum Atmen und kam immer wieder zu guten Torgelegenheiten. Zunächst war es aber ein gefährlicher Freistoß von Hakan Calhanoglu, der über Umwegen bei Phillip Wollscheid landet. Der Innenverteidiger kann aus kurzer Distanz problemlos zum 1:0 treffen. Auch danach bleibt die Werkself überlegen, kann aber erst kurz vor der Halbzeit auf 3:0 erhöhen.  Zunächst schloss Calhanoglu eine schöne Kombination über mehrere Stationen ab. Danach war es Rolfes, der aus 15 Metern ins rechte Eck treffen konnte. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel auch aufgrund vieler Wechsel etwas ungeordneter, aber die Werkself blieb weiter gefährlich. So konnten Yurchenko, Wollscheid und Ryu das Ergebnis noch in die Höhe schrauben.

Die Neuen: Mehr als gute Ansätze

Calhanoglu: Der junge türkische Nationalspieler zeigte sehr gute Ansätze. Auf der rechten Seite bewies er bereits ein gutes Verständnis mit seinen Kollegen. Besonders beeindruckend waren vor allem seine Standardsituationen waren immer wieder gefährlich. Das könnte in der kommenden Saison eine echte Waffe werden.

Jedvaj: Der junge Innenvereidiger überzeugte durch eine ungemeine Ruhe und Übersicht. Hatte hinten alles im Griff und setzte sogar mehrmals zu starken Sprints in der Offensive an. Scheint eine wirkliche Alternative in der Abwehr zu werden.

Wendell: Der Brasilianer Wendell wurde in der 2. Halbzeit für Sebastian Boenisch eingewechselt und agierte deutlcih offensiver als sein Vorgänger. Auch wenn nich alles klappte, machten seine Antrittet Eindruck.

Yurchenko: Macht wieder sein Tor und war in der 2. Halbzeit ganz gut unterwegs. Trotzdem wird es bei Ihm ein langer Weg in die Startelf der Werkself sein.

Kresic: Hatte nichts zu tun und machte dementsprechend auch nicht viel falsch.

Fazit: Guter Test gegen einen schwachen Gegner

gegen einen schwachen Gegner überzeugte die Werkself in allen Belangen. Das neue System funktionierte insbesondere in der ersten Hälfte richtig gut und die Tore waren die früchte für die große Laufbereitschaft. Trotzdem wird es noch ein weiter Weg und viel Arbeit bis zum ersten Pflichtspiel. Die Ansätze aber waren vielversprechend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unterstütze MyFuba mit einem Likeschliessen
oeffnen