Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres 2013

Am heutigen Abend fand die Zürich die Verleihung des Titels „ Weltfußballer des Jahres 2013“ statt. Bei der Zeromonie wurden gleich mehrere Preise verliehen. Neben den FIFA Ballon d’Or für den besten Fußballer, die beste Fußballerin der Welt, wurde auch der Puskás-Preis für das beste Tor vergeben. Der Dreikampf Ronaldo, Messi oder Ribery bestimmte die Medien in den Wochen vor der großen Wahl und überraschenderweise/erstmals seit 2008/wie fast zu erwarten gewann Cristiano Ronaldo den begehrten Preis.

1. Cristiano Ronaldo (27,99%)

Portugal in Soccer WM Brazil 2014„Ob ich den Ballon d’Or verdient habe? Ich habe ihn wohl verdient, wie im vergangenen Jahr oder vor zwei Jahren auch. Eigentlich habe ich ihn in all diesen Jahren verdient.“ Das sind die bescheidenen Worte eines Weltfußballers. Und er hat Recht mit seiner Meinung zum Ballon d’Or. In der vergangenen Saison schoss der Portugiese 62 Tore in 66 Spielen und auch in dieser Saison hat er bereits 34 Tore erzielt. Seit Jahren ist Ronaldo einer der besten Individualisten des Fußballs. Trotzdem hatte ihm Lionel Messi eines voraus: Erfolg mit seiner Vereinsmannschaft. Cristiano Ronaldo und auch Lionel Messi hatten in dieser Saison mit ihren Vereinen international gegen die deutsche Dominanz wenig zu melden, das brachte Frank Ribery erst in die engere Auswahl. Unbestritten ist Cristiano Ronaldo Weltklasse und hat deshalb den Titel endlich wieder einmal verdient.

2. Lionel Messi (24,72%)

Der Kicker des FC Barcelona ist wohl individuell der beste und kompletteste Fußballer der Welt, nicht zuletzt deshalb gewann der kleine Argentinier 4 Jahre in Folge den Titel Weltfußballer des Jahres. So schoss er in der vergangenen Saison 64 Tore in 54 Pflichtspielen. Trotzdem reichte es für den FC Barcelona nicht für einen internationalen Titel. Gegen die „Über-Bayern“ war auch für den FC Barcelona und Lionel Messi nicht viel zu holen. Zumindest reichte es in der vergangenen Saison zum Titel in der Primera Division, auch wenn man nicht an die Dominanz der früheren Tage herankam. Er war wohl letzlich zu häufig verletzt, um den Titel wieder einmal zu gewinnen.

3. Franck Ribery (23,36%)

Pep Guardiola sagte über seinen Schützling: „Ich habe auf diesem Niveau noch nie einen Spieler mit einem solchen Charakter gesehen. Wie er für seine Mannschaft kämpft. Es ist eine Ehre für mich, sein Trainer zu sein.“ Der Franzose spielt die Saison seines Lebens und konnte mit dem FC Bayern München alle Titel abräumen, die es zu holen gab. Der Franzose fügt sich homogen in die beste Manschaft der Welt ein und fällt weniger durch Einzelaktionen auf. Aber ist es Riberys fehler, dass seine Mannschaft nicht so stark vom Franzosen abhängig ist? Macht es Ribery schwächer, dass er in einem variablen Team spielt? Vielleicht nicht, aber individuellen Statistiken haben wahrscheinlich letztlich den Ausschlag für die Wahl von Cristiano Ronaldo zum Weltfußballer des Jahres 2013 gemacht.

 

FIFPro World XI steht auch fest

Zunächst wurde auf der Gala die Welt-Auswahl des Jahres 2013 vorgestellt. Wenig Überraschnungen dabei:

FIFPro

Die übrigen Plätze beim Ballon d’Or

4. Zlatan Ibrahimovic (5,29%)

5. Neymar (3,17%)

6. Iniesta (2,08%)

7. Van Persie

8. Robben

9. Bale

10. Pirlo

Jupp Heynckes ist Trainer des Jahres 2013

Jupp Heynckes und kein anderer hätte es in dieser Saison sein dürfen. In seinem letzten Jahr als Fußballtrainer setzte sich Don Jupp mit dem Triplesieg ein Denkmal. Jupp Heynckes implementierte in München einen dominaten und effektiven Spielstiel, der zu der besten Saison der Vereinsgeschichte führte. Der beste Trainer des letzten Jahr wird damit auch zum Welttrainer des Jahres 2013 gekürt. Hinter Heynckes wurden Sir Alex Ferguson und Jürgen Klopp, der sicherlich noch einige Jahre Zeit hat Welttrainer zu werden, gewählt.

Nadine Angerer ist Weltfußballerin des Jahres 2013

Die EM-Heldin Nadine Angerer (17,85%) gewinnt nach dem Titel Europas Fußballerin des Jahres auch den Titel Weltfußballerin des Jahres 2013. Auf den Plätzen folgen die Brasilianerin Marta (15,51%) und die Topstürmerin aus der USA,  Abby Wambach (10,88%).

Silvia Neid ist Trainerin des Jahres 2013

Im Frauenfußball entschieden sich die Experten für die Trainerin der Nationalelf. Trotz fußballerischer Magerkost konnte man in diesem Sommer den Europameistertitel erringen. Auf den folgenden Plätzen landetet Ralf Kellermann, Trainer des Triple Siegers VFL Wolfsburg und die Vorjahressiegerin Pia Sundhage

Ibrahimovic gewinnt den Puskas-Preis 2013

Der Puskas-Preis 2013 für das schönste Tor des Kalenderjahres geht zurecht an Zlatan Ibrahimovic mit seinem Fallrückzieher gegen England. Auf den Plätzen dahinter folgen Nemanja Matic mit einem Kracher un Neymar mit einem tollen Schuss. Hier könnt ihr euch die Tore nochmal ansehen. Schöne Tore!

Was haltet ihr von den Gewinnern?

3 Responses to Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres 2013

  1. David sagt:

    Ronaldo hat es verdient! Ribery hätte es genauso verdient gehabt, aber es ist völlig ok, wenn man für Ronaldo gevotet hat. Ich hätte allerdings für den Franzosen gevotet. Auch Lahm und Zlatan wären in meinen Gedankengängen wohl noch vor Ronaldo gewesen. Aber es ist definitiv nicht unverdient.

    Das Messi in den Top 3 ist, sogar vor Ribery, kann ich gar nicht verstehen. Vllt. ist er insgesamt betrachtet der Beste, 2013 gab es aber zig bessere Spieler. Ibra oder Lahm beispielsweise hätten vor ihm stehen müssen, sie haben definitiv mehr geleistet als Messi im abgelaufenem Jahr. Aber Ribery ist nur ein Fußballer, Messi und Ronaldo sind top vermarktete Marken. Das kleinste Fußball Nationen wie Samoa gleiche Stimm-Berechtigung bzw. Gewichtung zur Stimmabgabe haben wie andere große Fußballnationen, erklärt die Wahl wohl.

    Heynckes hat es 100% verdient. Da führte kein Weg an ihm vorbei. Er leistete die allerbeste Trainerarbeit, machte aus einer guten Mannschaft mit vielen guten Spieler die Beste, gewann alles, stellte zig Rekorde auf. Respekt! Große Leistung!

    Zum Frauenfußball kann ich nicht viel sagen, den verfolge ich quasi gar nicht. Aber Angerer hat eine gute EM gespielt und wer als Trainerin einen EM Titel gewinnt, darf wahrscheinlich zu recht gewählt werden.

    Insgesamt ein guter Abend für den deutschen Fußball. 3 individuelle Titel, mit Neuer und Lahm 2 deutsche in der Top-Mannschaft, dazu noch Ribery von den Bayern…

    Das Tor des Jahres geht auch völlig verdient an Ibra-Kadabra!

    Mit dem „World-Team“ bin ich absolut nicht einverstanden. Für mich ein absoluter Witz. Das Spieler wie Alves, Iniesta, Xavi oder Ramos (und eigentlich auch Messi) in der Top-11 stehen, ist für mich unbegreiflich. Da gab es weitaus bessere Leistungen von anderen Spielern. Messi kann ich gerade noch verstehen. Die anderen Nominierungen gar nicht. In der IV haben alleine Dante und Boateng wesentlich bessere Leistungen gebracht als Ramos. Xavi und Iniesta leisteten nichts besonderes, genauso wie Alves. Im direkten Vergleich alleine zu den Bayern haben da Martinez, Schweini, Kroos oder Alaba definitiv mehr überzeugt. Aber da wurde wohl die Vergangenheit noch berücksichtigt, und nicht nur das Fußball-Jahr 2013. Das Spieler wie Özil, Vidal und Falcao (z.B.) keine Berücksichtigung fanden, ist für mich nicht nachzuvollziehen. Da fehlt mir jedes Verständnis. Die nominierten Spieler sind sicherlich außerordentlich gut, haben große Leistungen gezeigt. Aber 2013 haben andere Spieler bessere Leistungen geboten und ich finde es schade, dass diese nicht berücksichtigt wurden! Die nominierte Elf ist für mich die beste 11 der letzten 5 Jahre, aber nicht 2013! Neuer als Top-Torwart ist absolut unumgänglich gewesen.

  2. CLB sagt:

    Ronaldo hin, Ronaldo her. Verdient hat er es natürlich, auch wenn es bei der Auszeichnung nicht um den besten Torschützen des vergangenen Jahres ging.

    Ein Skandal ist doch die Tatsache, dass Ribery noch hinter Messi gelandet ist!

  3. […] bleibt Juve mit Arturo Vidal das Nonplusultra der Serie A (warum war Vidal eigentlich nicht in der Weltauswahl?). In der italienischen Liga bleibt aber weiterhin alles beim alten und Juventus zieht vorne einsam […]

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