Der BVB verliert auch Lewandowski

Nach dem Verlust von Mittelfeldstar Mario Götze an den Branchenprimus aus München verliert der BVB nun auch Torjäger Robert Lewandowski an die großen Bayern. Schlimmer noch! Der BVB erhält im Gegensatz zu der 40 Millionen Rekordablöse erhält der BVB für den Wechsel des polnischen Sturmtanks keine Entschädigung.

5-Jahresvertrag beim FC Bayern München

Am 1. Juli 2014 wechselt der 25-jährige polnische Nationalspieler ablösefrei zum FC Bayern München. Dort erhält der beste Dortmunder Torschütze der letzten Jahre einen Vertrag bis 2019. In den Medien wird von einem Jahresalär von 8 Millionen € gesprochen, was einer Verdopplung des bisherigen Jahresgehalt entspräche. Zusätzlich werden Lewandowski und die Berater des Polen Cezary Kucharski und Maik Barthel, wie bei ablösefreien Transfer in dieser Größenordnung üblich, von einem üppigen Handgeld profitieren.

Ausdruck totaler Dominanz – aber sinnvoll?

Für die Konkurrenten, wenn es diese überhaupt noch gibt, des FC Bayern München ist die Verpflichtung von Robert Lewandowski ein weiteres Zeichen der Dominanz. Gerade der BVB war den Münchenern in den letzten Jahren lästig geworden und muss nun innerhalb kürzester Zeit 2 wichtige Spieler an den großen Konkurrenten abgeben. Damit schwächt der FC Bayern München den einzigen ernsthaften Konkurrenten nachhaltig. Dabei braucht man Robert Lewandowski eigentlich gar nicht. Denn Bayerns neuer Trainer Pep Guardiola lässt häufig ein System mit einer falschen 9 spielen. In diesem System hätte auch eine Lewandowski keine passende Position. Und selbst in den Spielen mit einem echten Stürmer hätte man mit Mario Mandzukic einen Spieler von internationalem Format gehabt. Zudem weiß man spätestens seit Ibrahimovic, dass Pep Guardiola so seine Schwierigkeiten mit einem echten Stürmer hat und Lewandowski ist sicherlich kein Spieler, der sich geräuschlos auf die Ersatzbank setzt. Dafür werden seine eifrigen Berater schon sorgen.

Trotzdem ist der Pole bereits jetzt einer der besten 10 Stürmer der Welt und es wäre fahrlässig gewesen, wenn die Bayern sich nicht um den Stürmer bemüht hätten. Zudem schwächt man einen direkten Konkurrenten, der jetzt ohne Geld und ohne Stürmer da steht. Aber man hat es ja nicht anders gewollt.

One Response to Der BVB verliert auch Lewandowski

  1. David sagt:

    Für mich macht der Transfer absolut Sinn. Finanziell, aber auch sportlich. Lewa ist ein Riesen-Stürmer. Damit haben die Bayern nun min. 2 Top-Stürmer. Das braucht man auch. Lewa wird sich durchsetzen und regelmäßig spielen. Hinzu kommt die Rotationsmöglichkeit, welche nun deutlich erhöht wurde. Und natürlich schwächt man auch Dortmund, aber verhindert auch, dass Lewa bei Konkurrenten wie Real, ManU, Chelsea, ManC, Arsenal, Juve etc. anheuert. Des weiteren kann man Lewa oder Mandzukic immer noch dann gewinnbringend veräußern, wenn einer zu viel ist oder nicht passt. Es gilt hier: Wenn man Lewa holen kann, muss man es auch tun.

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