Der SC Freiburg und der SC Paderborn sind abgestiegen – HSV hofft noch

An einem dramatischen letzen Spieltag der Bundesligasaison 2014/15 verabschieden sich der SC Paderborn und der SC Freiburg aus der ersten Liga. Der Hamburger SV darf aufgrund einer engagierten Leistung in der Partie gegen erschreckend schwache Schalker noch auf die Relegation hoffen.

Blickpunkt Paderborn

In der kleinen Benteler-Arena in Paderborn entwickelte sich eine umkämpfte Partie. Bereits nach 4 Minuten erzielte  Vucinovic von der halbrechten Position die Führung für den SCP. Auch nach der Führung versteckte sich der SC Paderborn nicht, auch wenn der VfB Stuttgart das Tempo deutlich erhöhte. So musste ein Fehlverhalten der Paderborner Defensive in der 36. Minute für den Ausgleich der Stuttgarter sorgen. Nach einem Einwurf flankte Kostic in den Strafraum, wo Hünemeier ins Zentrum direkt auf Didavi abwehrte, der aus 12 Metern wuchtig zum Ausgleich einschießen konnte. Nun übernahm der VfB die Spielkontrolle und kam bis zur Pause noch zu weiteren Gelegenheiten. Bis weit in die 2. Hälfte hielt dieses Unentschieden, doch dann startete Maxim ein Solo, steckte auf Ginczek durch, der SCP-Keeper Kruse austanzte und zum 2:1 treffen konnte. Dieses Ergebnis konnte der VfB  über die 90 Minuten retten und somit einen ungemein wichtigen Sieg feiern. Der SC Paderborn hingegen stand damit als Absteiger fest.

Blickpunkt Hamburg

In der Partie HSV-Schalke 04 präsentierten sich die formschwachen Knappen in erbärmlicher Verfassung. Nicht ganz unverdient gewann der HSV mit 2:0 gegen den Ruhrpottklub. Nach der Halbzeitpause erzielte zunächst Olic aus kurzer Distanz den Führungstreffer, ehe  Rajkovic nach einem Freistoß per Kopf zum 2:0 treffen konnte. Damit konnte sich der HSV auf einen Relegationsplatz retten.

Blickpunkt Hannover

In Hannover muss der SC Freiburg eine ganz bittere Schlappe hinnehmen und muss nun in der 2. Liga einen Neuanfang starten. Bereits nach 3 Minuten kombiniert sich Hannover 96 auf der linken Seite gut durch, Albornoz flankt ins Zentrum, wo der kleine Kiyotake zum 1:0 einköpfen kann. Danach ergab sich eine ausgeglichene Partie. Erst als der SC Freiburg offensiver wurde, entschied ein Eigentor durch Krmas die Partie. Bbeim Klärungsversuch von Bürki prallte die Kugel an das Schienbein des Abwehrspielers und von dort aus ins Tor. Der Anschlusstreffer des spät eingewechselten Petersen in Nachspielzeit fiel leider zu spät.

Der desolate HSV wird wieder nicht für ein Jahr der Misswirtschaft bestraft und darf in der Relegation um das Überleben in der Bundesliga kämpfen. Die schwachen Schalker und das naive Auftreten des SC Freiburg und des SC Paderborn retteten den HSV in die Relegation.

 

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