Der Winter hat den Fußball fest im Griff

winterEs ist Mitte Februar und die Bundesligarückrunde hat längst begonnen. Während der FC Bayern seinen Siegeszug in der Meisterschaft fortsetzt, tingeln Amateurfußballer von Turnhalle zu Turnhalle und von Soccerhalle zu Soccerhalle. Die Witterungs-bedingungen machen den Amateurfußballern einen Strich durch die Rechnung, aber auch der Profifußball leidet unter den kalten Temperaturen.

Situation im Profifußball

Der Winter ist da und die Bundesliga pausiert. Während die Winterpause früher noch deutlich länger war, kann heutzutage die Rückrunde aufgrund moderner Stadien und leistungsstarken Rasenheizungen deutlich früher beginnen. Für die Profifußballer ist die Kälte meisten kein Problem, denn der Rasen ist top gepflegt und auf dem Rasen ist es sowieso deutlich wärmer als auf der Tribüne. Die Fans hingegen haben mit Minustemperaturen größere Probleme. So machen Eisglätte und Schnee die Anreise zu Heim- und Auswärtsspielen fast unmöglich und die Kälte lässt den Zuschauern auf der Tribüne die Gliedmaßen eingefrieren. Für die Vereine heißt dies ein geringerer Zuschauerschnitt und geringere Einnahmen. Gerade die 2. Und 3. Liga leidet unter dieser Problematik.  Noch größer sind aber die Probleme im Amateurfußball.

Situation im Amateurfußball

Im Amateurfußball fängt die Winterpause bereits Mitte Dezember an und geht bis Mitte Februar. Da aber zu diesem Zeitpunkt aufgrund widriger Witterungsbedingungen kaum Fußballspiele regulär ausgetragen werden dürfen, wird der Rückrundenstart in den meisten Jahren erst Anfang März stattfinden. Neben den ausfallenden Spielen, haben viele Mannschaften das Problem ein vernünftiges Training durchzuführen. So bleibt den Hobbyfußballern häufig nur der ungeliebte Waldlauf oder das Training in der Halle. Zum Glück gibt es mittlerweile die sogenannte Soccerhalle, in welcher zumindest der Platz, dem guten alten Rasen ähnelt. Trotzdem bleibt der jetzige Stand für Amateurfußballer unbefriedigend und nicht nur die Spieler empfinden 3 Monate Pause im Winter zu lange. Aber was sind die Alternativen?

Alternativen

Eine Alternative wäre zumindest im Amateurfußball der Übergang zu einer ganzjährigen Saison. Das heißt eine große Pause von November bis März und eine aktive Spielzeit von März bis November. So könnten mehr Spiele in der warmen Jahreszeit durchgeführt werden, wenn die Plätze bespielbar sind und die wenigen Zuschauer auch Lust haben zum Sportplatz zu pilgern. Zusätzlich hätte der Amateurfußball im ab Mai ein Alleinstellungsmerkmal. Natürlich bestünde bei diesem Ansatz das Problem, dass Mannschaften, die vom Amateurfußball in den Profibereich aufsteigen, sehr lange Pausen hätten. Langfristig bleibt der Übergang zum ganzjährigen System für den Fußball in Europa meines Erachtens alternativlos, da Fußball ein Freiluftsport ist und daher unter möglichst guten Bedingungen auf dem grünen Platz gespielt werden sollte. Aus diesem Grund halte ich auch die Diskussion, die im Zuge der WM-Vergabe nach Katar im Jahre 2022 für wichtig und sinnvoll.

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