Die Bösewichte des Fußballs

In der letzten Zeit geraten die sogenannten Fußballstars immer häufiger negativ in die Schlagzeilen. Von der Vorstellung, dass der gemeine Fußballspieler auf und neben dem Platz ein Vorbild für die Jugend ist, hat man sich ja schon verabschiedet, doch stimmen mich einige Vorfälle der jüngsten Zeit nachdenklich. Nur noch ganz wenige Fußballspieler oder Fußballtrainer können höchsten Ansprüchen der sozialen Kompetenz gerecht werden. Es scheinen immer weniger zu werden, die um ihre Verantwortung wissen. Aber warum sollte es da den Fußballern anders gehen, als einem Bundespräsidenten. Da ich aber nicht über Politik schreibe, sondern über Fußball, möchte ich euch erschreckende Beispiele aufzeigen, die verdeutlichen, dass viele Fußballer keine Vorbilder sein sollten:

Luis Suarez – und der Fehlgriff in der Farbenlehre

Der Spieler Suarez wurde nach einer rassistischen Beleidigung seines Gegenspieler Patrick Evra für 8 Spiele! Gesperrt. In der Begegnung des FC Liverpool gegen Manchester United foulte Suarez Evra, woraufhin es zu einem Disput der beiden Weltklassefußballer kam -soweit noch ganz harmlos und oft gesehen- Doch dann sagte Suarez das Wort „negro“, was als rassistische Äußerung gegenüber dem französischen Nationalspieler hart bestraft werden musste. Dass der uruguayische Nationalspieler ein Schlitzohr ist, war bereits bekannt, doch diese Äußerung hat absolut nichts mit  Schlitzohrigkeit zu tun, sondern zeugt von geistiger Unreife. Gerade der englische Fußball hat momentan mit einer Rassismuswelle zu kämpfen, was mich auch schon zum nächsten Härtefall führt.

John Terry – der gefallene Löwe

Der englische Nationalkapitän und Innenverteidiger des FC Chelsea, sollte quasi von Amtswegen ein Vorbild sein. Doch gerade dieser gestandene Fußballprofi soll seinen Gegenspieler Anton Ferdinand rassistisch beleidigt haben. Insbesondere eine solche Koryphäe des englischen Fußballs sollte sich diese Skandale nicht erlauben. Aber auch in Deutschland hat in letzter Zeit vor allem ein Spieler die Gemüter des Fußballfans erhitzt

 Jermaine Jones – der Leisetreter

Der defensive Mittelfeldspieler ist nicht nur in Deutschland berüchtigt für seine „robuste“ Spielweise, was ja grundsätzlich nichts Verwerfliches ist, trat im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach dem Shootingstar Marco Reus auf dessen linken Fuß. Wohlwissend, dass Reus sich diesen Fuß erst wenige Wochen zuvor im Spiel gegen den 1.FC Köln angebrochen hatte und deshalb mit einem Spezialschuh spielen musste. Gerade die geplant hinterhältige Herangehensweise des US-Amerikanischen Nationalspielers rechtfertigte eine Sperre von 6 Spielen!
Ein weiterer Spieler der die Grenzen überschreitet um Erfolg zu haben ist Pepe.

Pepe – auf Katalanenjagd

Gerade ist das gefühlt Tausendste El Clasico beendet und ein Spieler ist zum wiederholten Male negativ aufgefallen. Aufgehetzt vom hinterhältigen Mastermind Jose Mourinho läuft der portugiesische Nationalspieler im Trikot von Real Madrid wie ein Amokläufer über dem Platz und tritt nach allem, was sich bewegt. Theatralische Schwalben mit mehrmaligem über den Boden Rollen gehören genauso zu seinem Repertoire, wie das Nachtreten gegen einen auf dem Boden liegenden Weltfußballer des Jahres. Manchmal wirkt Pepe wie der weiße Hai auf der Jagd nach kleinen Rot-Blauen Robben. Zwischendurch springt mal eine aus dem Maul heraus, aber am Ende gelingt es ihm immer eine Robbe zu zerfleischen.

Fazit

Fußball ist und bleibt eine körperbetonte Sportart, bei der die Teilnehmer versuchen die Regeln soweit wie möglich auszureizen, damit sie Erfolg haben. Natürlich gehören Fouls und ein wenig psychologische Kriegsführung zum Fußball, sobald aber die Würde und die körperliche Unversehrtheit der Gegenspieler mutwillig verletzt werden, spätestens dann, sollte ein Umdenken stattfinden. Ich sage auch nicht, dass frühere Generationen besser waren, nein damals wurden diese unsportlichen Vorfälle nur seltener öffentlich. Da die Fußballer aber heute im Zuge der gestiegenen medialen Aufmerksamkeit ständig unter Beobachtung stehen, sollten die Spieler und Trainer ihr Verhalten dementsprechend anpassen, damit wir alle Spaß an hartem, aber ehrlichem Fußball haben können.

Wie seht ihr die Entwicklung im Fußball und was sagt ihr zu den „Problemfällen“?

One Response to Die Bösewichte des Fußballs

  1. David sagt:

    Hi!

    Ganz einfach: Die Fußballer stehen nun mal im Rampenlicht und haben Millionen Zuschauer, viele von ihnen sind Kinder und Jugendliche! Sie haben sich zu benehmen! Früher war die Aufmerksamkeit eine andere, aber es gab auch dort „Schweine“ – z.B. die Spuckattake von Frank Rijkaard gegen Rudi Völler. Solche Spieler wie Jones oder Suarez und Pepe, der für mich total Amok läuft momentan, gehören weggesperrt! Zumal sie Wiederholungstäter sind! 10 Spiele wegsperren, 250.000€ für einen guten Zweck spenden und sie auf einer Spendengala Würstchen verteilen lassen, dann passiert sowas nicht! Sauerei!

    Gruß

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