Die Werkself schlägt den FC Bayern München

Am 9. Spieltag musste die Werkself nach München zum Rekordmeister FC Bayern München. In den letzten Jahren war das Ergebnis zumeist schon vor dem Spiel klar, aber in diesem Spiel rissen gleich 2 Serien. Nach 23 Jahren konnte Bayer 04 Leverkusen erstmals wieder beim FC Bayern München gewinnen und der FC Bayern München verliert erstmal in dieser Saison.

Durch Tore von Stefan Kießling und ein Eigentor von Jerome Boateng besiegte Bayer 04 Leverkusen den FC Bayern München, für die Mario Mandzukic erfoglreich war, mit 2:1.

Dabei spielte Leverkusen anders als in vielen Jahren zuvor viel giftiger, galliger und ekliger. An diesem Tag war es wahrlich nicht angenehm gegen die Werkself zu kicken. Dies mussten Alaba und Müller bereits in der Anfangsphase erfahren, als sie von Carvajal bzw. Bender unsanft aus dem Weg geräumt wurden. Der FC Bayern dominierte zwar über die gesamten 90 Minuten die Partie, aber die aufopferungsvoll kämpfende Mannschaft des Trainergespanns Hyypiä und Lewandowski stellte geschickt das Zentrum zu und verhinderte damit, dass der FC Bayern zu großen Tormöglichkeiten kam. Die wenigen Torchancen, die der FC Bayern sich erarbeitete, wurden entweder von Leno vereitelt oder landetetn neben dem Kasten des starken Keepers. Auch der Ausfall Riberys führte dazu, dass die Bayern zu uninspiriert agierten. Ohne den französischen Weltklassekicker fehlt dem FC Bayern eifach das gewisse Etwas.

Gerade nach der Pause konnte sich Leverkusen kaum noch befreien und stand unter dem Dauerdruck der Münchener. Doch zumeist schlugen die Außenspieler des Rekordmeister Flanken aus dem Halbfeld, die durch die starken Innenverteidiger Wollscheid und Toprak abgewehrt werden konnten. Erst nach der Einwechslung von Claudio Pizarro wurden die Münchener zielstrebiger und erzielten den Ausgleich. Nach dem Gegentor spielte die Werkself aber konsequent weiter und erzielte mit viel Glück nach einer Carvajal-Flanke und einem Sam-Kopfball den glücklichen 2:1 Siegtreffer.

Fazit:

Die Werkself scheint defensiv gefestigter als erwartet. Gerade die Innenverteidigung um den Abwehrturm Phillip Wollscheid und Ömer Toprak spielte überragend. Phillip Wollscheid kann man schon jetzt als wahren Glücksgriff bezeichnen. Das engmaschige Mittelfeld mit dem „abkippenden 6er“ Stefan Reinartz zeigte neben großen läuferischen Aufwand auch die technische Qualität auch gegen den FC Bayern „Nadelstiche“ zu setzen. Vor allem Gonzal Castro spielte zum wiederholten Male überzeugend. Er schein aus dem Leverkusener Mittelfeld nicht mehr wegzudenken zu sein. Im Sturm präsentierte sich Stefan Kießling ungemein zweikampfstark. Er setzte sich mehrmals gut gegen Dante und Boateng durch, hielt geschickt die Bälle für die Nachrückenden Mittelfeldspieler fest und er erzielte sein obligatorisches „Stolpertor“. Einzig Hajime Hosogai schien ein wenig überfordert mit der Position des Linksverteidigers, was bei dem äußerst schwachen Auftritt des Bayern-Kapitäns Phillip Lahm zum Glück nicht sonderlich ins Gewicht fiel.

Das Trainergespann Hyypiä/Lewandowski scheint die richtige Ansprache gefunden zu haben. Gerade das kämpferische Auftritt der technisch hochveranlagten Mannschaft aus Leverkusen war wieder ein Schritt in die richtige Richtung. Was in der Mannschaft steckt, wenn sie am Limit spielt, macht nach diesem Spiel Hoffnung auf mehr.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unterstütze MyFuba mit einem Likeschliessen
oeffnen