Die Werkself verliert 2 Punkte

In der sehenswerten Partie der Werkself gegen Borussia Mönchengladbach trennen sich die Teams 3:3 und treten damit auf der Stelle. Für Bayer 04 Leverkusen waren Sam (52.), Kießling (60.) und Schürrle (64.) erfolgreich. Die Treffer für den Gastgeber erzielten Stranzl (44.), de Jong (58.) und Herrmann (86.).

Vor der Partie

Bayer 04 Leverkusen muss auf den gesperrten Ömer Toprak und den erkrankten Stefan Reinartz verzichten. Dafür rücken Daniel Schwaab und Sidney Sam in die Mannschaft.bayer-bmg

1.Halbzeit: Bayer beginnt stark

Die Mannschaft von Hyypiä/ Lewandowski nahm den Schwung aus der Partie gegen den BVB mit in das Derby gegen Borussia Mönchengladbach und war von Beginn an wach. Leverkusen setzte Gladbach in der eigenen Hälfte unter Druck, sodass man zu einigen schnellen Ballgewinnen kam. Gladbach kam nur selten zu einem geplanten Spielaufbau und verlor viele Bälle bereits in der eigenen Hälfte. So kam Leverkusen durch Bender, Schürrle und Castro zu einigen Chancen, die aber ungenutzt blieben.  Mitte der 1. Halbzeit gelang Andre Schürrle dann der verdiente 1:0 Führungstreffer, doch der schwache Schiedsrichter Kircher entschied auf Abseits. Nachdem er Kießling in einem Zweikampf mit Stranzl auch noch den fälligen Elfmeter verwehrte, war klar, dass sich das rächen würde. In der 44. Minute köpft Wollscheid den Ball von der Mittellinie unbedrängt ins Toraus. Den folgenden Eckstoß verwertet Stranzl per Kopf zum unverdienten 1:0. So geht es für die Werkself mit einem Schock in die Kabine.

2. Halbzeit: Partie wird ausgeglichener

In der 2. Hälfte ein ähnliches Bild: Bayer 04 Leverkusen macht das Spiel und Gladbach lauert auf Fehler. Die 52. Minute: Sam wird von Rolfes und Schürrle schön freigespielt und schlenzt die Kugel aus 16 Metern ins Tor. Nun ist die Partie etwas ausgeglichener und die Fohlen spielen munter mit. Nach einer Arango-Flanke erzielt de Jong in der 58. Minute den 2:1 Führungstreffer für die Borussia. Fast im direkten Gegenzug trifft Kießling zum erneuten Ausgleich. Es geht Schlag auf Schlag und beide Teams bleiben in der Partie. In der 64. Minute ist es dann der starke Schürrle, der zur Führung der Werkself treffen kann. Nach einem Traumpass von Gonzalo Castro schiebt der deutsche Nationalspieler überlegt an Torhüter ter Stegen vorbei. Bayer versucht nun den Ball in den eigenen Reihen zu halten und die Partie über die Zeit zu retten. Doch die Werkself macht die Rechnung ohne Patrick Herrmann. Nach einem vermeintlichen Foul von Lars Bender, schlägt Juan Arango einen Freistoß in den Leverkusener Strafraum, wo letztlich Herrmann den Ball aus 2 Metern einköpfen kann. In der 90. Minute vergibt Kießling noch einmal freistehend vor ter Stegen, sodass die Partie mit einem für die Borussia glücklichen Remis endet.

Fazit: Leverkusen schlägt sich selbst

Leverkusen wird für die eigenen Fehler und die mangelnde Chancenverwertung brutal bestraft. Beste Chancen ließen die Herren Schürrle, Castro, Sam und Kießling fahrlässig liegen und hinten glich man bei Standards einem Hühnerhaufen. In der Abwesenheit von Ömer Toprak fehlte dem neuen Innenverteidigerduo die Sicherheit und die Lufthoheit im eigenen Sechzehner. Zusätzlich musste man noch gegen die drei Offiziellen spielen, die heute wohl nicht ihren besten Tag hatten. Ein nichtgegebener Elfmeter, ein zu Unrecht aberkanntes Tor und ein falscher Freistoßpfiff vor dem 3:3 sind einfach zu viele Fehlentscheidungen für ein Bundesligagespann. Trotzdem hätte die Werkself aufgrund der überragenden Offensive die Partie noch für sich entscheiden können. Am Donnerstag in der Partie gegen Benfica Lissabon sollte ein deutlich höherer Wert auf die Balance und die Verteidigung der Standartsituationen gelegt werden.

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