Dürener Talente -die Hinrunde- (1)

Dürener Talente verteilt in DeutschlandDie Hinrunde ist beendet und ich möchte euch in diesem Artikel einen Überblick über die Bilanz der Dürener Talente präsentieren. Anfangen möchte ich mit den männlichen Erst- und Zweitligaprofis. Es sind fast alle Szenarien vorhanden: Ein Erstligaspieler kämpft um die Meisterschaft und ein anderer gegen den Abstieg. In der 2.Liga will ein Dürener mit seinem Club aufsteigen und die anderen 3 versuchen, wenn sie denn mitspielen dürfen, den Abstieg zu verhindern.

Der Schalker Christoph Moritz konnte sich nach langer Leidenszeit zurück in den Kreis der Mannschaft spielen. Am Ende der Hinrunde konnte er 2mal auflaufen und stand sogar einmal in der Startelf der Knappen. Er stand insgesamt 112 Minuten in der Bundesliga auf dem Platz und hatte dabei 75 Ballkontakte. Auffällig ist, dass Christoph Moritz, als einziger Bundesliga-Profi, mit einer Kniebandage aufläuft, das kannte ich bisher nur aus der Kreisliga.

Wilson Kamavuaka, der andere Bundesligaprofi aus Düren, machte in dieser Hinrunde sogar 5 Bundesligaspiele, war dabei aber mit 115 Minuten nur 3 Minuten länger auf dem Spielfeld als Moritz. Vor allem das Spiel gegen den FC Bayern, bei dem Nürnberg zwar mit 0 zu 4 unterging, Kamavuaka aber 90 Minuten auf dem Feld stand, wird ihm noch lange in Erinnerung bleiben. Kamavuaka hatte in seinen 116 Spielminuten 37 Ballkontakte, bestritt 31 Zweikämpfe, wovon er 16 gewinnen konnte, und beging 2 Fouls.

Deniz Naki, der Spieler des FC St. Pauli, konnte in der Hinrunde der 2. Liga 9mal auflaufen. Der Deutsch-Türke spielte in seinen 9 Partien 595 Minuten, schoss 21mal auf Tor und erzielte 3 Treffer. Außerdem spielte er 139 Pässe, wovon 110 den Mitspieler fanden und einer sogar zu einem Tor führte. Nach dieser für ihn eher mittelmäßigen Hinrunde wird Naki in der Rückrunde angreifen und versuchen mit den Kiez-Kickern den Aufstieg zu feiern.

Für die Dürener im Team von Alemannia Aachen verlief die Hinrunde sehr unterschiedlich. Während Reinhold Yabo 17 Spiele absolvierte und damit klarer Stammspieler der Aachener Alemannia war, konnten Lubasa und Krumpen nur ein einziges Mal auflaufen. Zwar konnte Krumpen bei seinem Einsatz beim 3 zu 1 gegen den FC Ingolstadt eine starke Partie abliefern, doch pendelt er seither zwischen der NRW-Liga und der Zweitligabank hin und her. Narciso Lubasa teilt ein ähnliches Schicksal. So durfte er nur 16 Minuten bei der Niederlage gegen die Eintracht aus Braunschweig spielen und wurde seitdem nur noch in der NRW-Liga eingesetzt. Friedhelm Funkel, der neue Coach der Alemannia, verbannte Lubasa nun ganz in die NRW-Liga, um Platz für Neuverpflichtungen zu machen. Bei Reinhold Yabo scheint sich der Wechsel in die 2.Liga auszuzahlen. Er ist Stammspieler und bekommt genügend Spielpraxis, um sich weiterentwickeln zu können. Er spielte 17mal, absolvierte 1150 Spielminuten und schoss dabei 17mal auf das gegnerische Tor. Yabo gewann in dieser Zweitligahinrunde 45% seiner Zweikämpfe, verzeichnete eine Fehlpassquote von 19% und hatte eine Kicker-Durchschnittsnote von 3,89. In der Rückrunde werden die 3 Dürener versuchen den Abstieg mit der Alemannia zu verhindern und sich dabei persönlich weiterzuentwickeln.

In der nächsten Woche folgen die anderen sechs der Dürener Talente. Schaut einfach vorbei!
Zu den anderen Artikeln über Dürener Talente!

Dürener Talente verteilt in Deutschland

One Response to Dürener Talente -die Hinrunde- (1)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unterstütze MyFuba mit einem Likeschliessen
oeffnen