HSV rumpelt sich zum Sieg

In einer hitzigen Partie vor knapp 53 000 Zuschauern in der Imtech-Arena siegt der HSV durch einen verwandelten Foulelfmerter von Rafael van der Vaart mit 1:0 gegen Bayer 04 Leverkusen. Insbesondere der HSV agierte sehr aggressiv und versucht das Spiel der Werkself zu unterbinden, was den Norddeutschen hervorragend gelang. Bayer 04 fand zu keiner Zeit in die Partie und ließ sich durch die Aggressivität der Hamburger aus dem Spiel nehmen.

Vor der Partie

Im Vergleich zum Pokal rückten bei Bayer 04 Leverkusen Donati, Wendell und Bellarabi zurück in die Startformation. Jedvaj (gesperrt), Drmic und Hilbert hingegen blieben zunächst draußen.

Bayer - HSV

1. Halbzeit: Van der Vaart per Elfmeter

35 Fouls und 7 gelbe Karten bis zur Halbzeit, mehrere Rudelbildungen sowie zahlreiche Unterbrechungen, um alle Spieler und Trainer zu beruhigen. So konnte kein Spielfluss entstehen. Diese erste Halbzeit hatte nichts mehr mit Fußball zu tun und war das Schlimmste was ich seit langem im Profifußball sehen musste. Ein Gemetzel wie in guten Kreisligaspielen, einem Bundesligspiel unwürdig. Schiedsrichter Meyer fand kein Mittel die Partie in ruhige Bahnen zu lenken. Viel zu inkonsequent war die Spielleitung des Schiedsrichters. So war es auch ein Foul, welches für die größte Torchance sorgte. Nach einem Missverständnis zwischen Leno und Toprak spritzte Jansen dazwischen und wurde von Torhüter Leno umgehauen. Klarer Elfmeter, den Van der Vaart eiskalt verwandeln konnte.

2. Halbzeit: Bellarabi an den Pfosten

Auch in der 2. Halbzeit wird jeder vielversprechende Angriff durch ein kleines Foul unterbunden. Bayer versucht es immer wieder mit dem hohen Ball, der aber kaum einmal einen Mitspieler finden konnte, auch die sogenannten Zweiten Bälle konnte man kaum gewinnen und wenn doch, wurrde das Team von Roger Schmidt relativ schnell gefoult. So lief es auch in der 2. Hälfte 45.Miunten wie in der ersten Hälfte: Fehlpass, Fehlpass, Foul, Fehlpass, Dribbling, Foul. Erst in der Nachspielzeit konnte Bayer sich einmal in den Strafraum durchkombinieren. Nach einem schönen Doppelpass ist Bellarabi frei im Strafraum, trifft aber aus kurzer Distanz nur den Pfosten.

Fazit: Kein Fußball!

Das war kein Fußball! Trainer Zinnbauer hatte seinem Team wohl die Maßgabe vorgegeben, jeden Angriff der Werkself per Foul zu unterbinden und sein Team setzte dies hervorragend um. „Cleverness“, wie es Van der Vaart bezeichnete, damit hatte die Spielweise wenig zu tun. Sie war einfach eine Frechheit dem Zuschauer gegenüber und hatte nichts mit Bundesligafußball zu tun. Aber auch die Werkself ließ sich anstecken und war keinen Deut besser. So kam leider kein Spielfluss in die Partie. Zudem agierte Schiedsrichter Meyer nich konsequent genug. Neben einer grausamen Vorteilsauslegung, war er in der Beurteilung von Foul viel zu inkonsequent und unterband damit jeden Spielfluss.

Bayer ließ sich von der hitzigen Atmosphäre anstecken, versuchte auch nur selten fußballerisch und konnte so nie gefährlich werden. Zu oft wurde der lange Ball gesucht, der aber fast nie den Mitspieler fand und zu selten wurde das Spiel über die Positionen genutzt. So endete die Partie mit einer Niederlage, die vermeidbar gewesen wäre, denn außer dem Elfmeter hatte der HSV offensiv nichts zu bieten.

In der Champions League am kommenden Dienstag muss die Werkself in Sankt Petersburg eine andere Leistung zeigen, damit man etwas Zählbares nach Leverkusen mitnehmen kann.

2 Responses to HSV rumpelt sich zum Sieg

  1. Horst sagt:

    Von der Orthographie mal ganz abgesehen ist dieser Blogeintrag alles andere als neutral oder analytisch und einfach nur doof.

    • djs2e sagt:

      Von der Orthographie mal ganz abgesehen, ist dieser Kommentar alles andere als neutral oder analytisch und einfach nur doof.

      Kommentare sind gerne gesehen, aber ganz ohne Inhalt macht das Kommentieren keinen Sinn.

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