Kießling duselt Bayer zum Sieg in der Hauptstadt

Vor knapp 35 000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion erkämpft sich Bayer 04 Leverkusen einen knappen Sieg. In einer äußerst schwachen Partie war die Werkself zwar jederzeit spielbestimmend, konnte aber kaum zu zwingenden Torchancen kommen. Held des Tages war letztlich Stefan Kießling, der ein Hereingabe von Wendell ins Tor duselte.

Vor der Partie

Trainer Roger Schmidt musste auf den erkrankten Emir Spahic verzichten und setzte dafür Kyriakos Papadopoulos in die Innenverteidigung. Für Josip Drmic, der bei seinem Startelfeinsatz gegen den BVB nicht überzeugen konnte, rückte der junge Julian Brandt ins Team.

1. Halbzeit: Langeweile pur

Nach dem 0:0 gegen den BVB startete die Werkself ähnlich verhalten in die Partie gegen Hertha BSC. Bereits nach 7 Minuten hatte Ex-Leverkusener Hajime Hosogai nach einem Eckball die große Chance zur Berliner Führung, doch der Japaner köpfte aus kurzer Distanz etwas überrascht an den Pfosten. Bis zur Pause passierte dann relativ wenig. Zwar hatte Bayer 04 Leverkusen fast über die gesamte Spielzeit die Spielkontrolle, doch die Berliner verteidigten den eigenen Strafraum sehr diszipliniert. Dies war gegen uninspirierte Leverkusener auch kein Problem.

2. Halbzeit: Kießling mit dem Stolpertor

Kurz nach der Pause der Schock für die Heimmannschaft. Nach einem Ballverlust von Roy Beerens nahm sich Bayer-Linksverteidiger Wendell ein Herz, marschierte die linke Außenbahn entlang, flankte scharf in die Mitte, wo Stefan Kießling die Kugel zum 1:0 ins Tor stolperte. Eine nicht unverdiente aber ziemlich überraschende Führung für die Werkself nach dem ersten konsequenten Angriff. Danach hatte die Werkself mehrfach das 2:0 auf dem Fuß, doch scheiterte entweder am guten Hertha-Keeper Kraft, oder an der eigenen Ungenauigkeit. Hertha BSC schaffte es aber auch nach der Pause nicht für Torgefahr zu sorgen, sodass die Partie mit einem relativ souveränen 1:0 endete.

Fazit: Häßlicher Sieg

Gegen extrem schwache Berliner und auf einem bundesligauntauglichem Geläuf gewinnt die Werkself verdient mit 1:0 gegen Hertha BSC. Trotz großer Feldvorteile des Teams von Roger Schmidt gelang es kaum Gefahr auszustrahlen. Zu ungenau und fehlerhaft agierte man in der Offensive. Mit einer der sehr wenigen guten und konsequenten Offensivaktionen erzielte Kießling dann das entscheidende Tor. Bester Mann auf dem Platz war sein Vorbereiter Wendell, der deutlich verbessert aus der Winterpause gekommen ist.

In der nächsten Woche bedarf es eine deutliche Steigerung, um die Erfogstruppe aus Bremen besiegen zu können.

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