Mesut Özil – der teuerste Deutsche aller Zeiten

Kaum ist Mesut Özil für rund 50 Millionen Euro von den Königlichen zu den Gunners nach England gewechselt schon schwärmen die englischen Medien vom neuen Star. Die teuerste Verpflichtung der Vereinsgeschichte überzeugte schon in den ersten Minuten bei seinem neuen Verein.

„individueller Brillanz und hervorragender Spielübersicht“ attestierte die englische Zeitung Mail dem neuen Spielgestalter von Arsenal London. In seinem ersten Spiel bereitete der Deutsch-Türke sofort ein Tor vor, was seinen neuen Trainer zu einem großen Lob bewegte: „Er hatte eine überragende erste Hälfte“. Nun darf Mesut Özil in London mit seinen Kameraden aus der Nationalmannschaft Lukas Podolski und Per Mertesacker zusammenspielen. Vielleicht ist Özil genau das, was den Gunners zu einem Titel fehlte. Mit seiner technischen Brillianz und seiner überragenden Spielübersicht repräsentiert Özil die Spitzenklasse, die Arsenal London in den letzten Jahren so oft gefehlt hat. Wahlweise auf der „10“ oder auf der offensiven Außenbahn wird Özil das Spiel der Engländer bereichern.

Sein Wechsel von Real Madrid wird aber auch von leichten Zweifeln begleitet. Ist der deutsche Nationalspieler bei den Königlichen gescheitert? Warum versucht er sich nicht in Spanien durchzubeißen? Ist er die 50 Millionen überhaupt wert und kann er in der harten englischen Liga sein technisch starkes Spiel durchziehen?

Egal, zumindest die großen Fußballer der Welt heißen ihn in ihren Reihen willkommen.

Was denkt Ihr, schafft es Özil zur großen Nummer in London?

 

2 Responses to Mesut Özil – der teuerste Deutsche aller Zeiten

  1. David sagt:

    Hi.

    Erstmal: KEIN Spieler ist nur eine Million wert. Aber es ist nun mal der Preis, den man bezahlen muss, wenn man den oder den Spieler haben will. Angebot, Nachfrage, theoretische Wertermittlung etc. Und ein Özil kostet nun mal 50 Mio. vergleicht man diesen Wert mit anderen Ablösen, ist er in meinen Augen fast noch „billig“, was Preis-Leistungsverhältnis betrifft.

    Ich bin der Meinung, dass Özil nicht gescheitert ist. Und er musste gehen. Bei Real geht es da nicht unbedingt immer nur um Leistung. Da geht es um Politik. Die 100 Mio. Männer Bale und Ronaldo müssen spielen, genauso wie die zusammen für 70-80 Mio. verpflichteten Isco und Illaramendi. Dazu muss noch Alonso spielen. Da blieb kein Platz mehr für Özil. Der Trainer gab Perez`Anweisungen nach. MMn hatte das keine sportlichen Gründe. Das sieht man auch an den Reaktionen von Ramos und speziell von Ronaldo. Über 70 vorlagen in knapp 90 Ligaspielen in 3 Jahren sind ein Wert, der nicht ansatzweise von einem anderen Spieler erreicht wurden. Und in London hat er nach 2 Spielen schon 4 Vorlagen. Ein ganz klares Zeichen dafür, dass er eben nicht gescheitert ist, sondern einfach nicht mehr erwünscht war.

    Gruß

    • djs2e sagt:

      Das Özil Qualität hat, ist unbestritten und deiner Vermutung, dass der Wechsel eher der Politik geschulte ist, als dass er mit sportlicher Qualität begründet ist, kann ich auch nachvollziehen.

      Wir werden sehen, wie Özil sich schlägt.

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