Oh Weia! 04

Vor einer ausverkauften BayArena verliert Bayer 04 Leverkusen im Achtelfinale der Champions League mit 0:4 gegen Paris St. Germain. In einer eindeutigen Partie kann Leverkusen zu keiner Zeit mithalten und darf in 3 Wochen chancenlos auf ein Weiterkommen nach Paris reisen.

Vor der Partie

Nach der guten Partie gegen Schalke 04 tauscht Coach Sami Hyypiä auf 3 Positionen. Für Boenisch spielt Guardado den Linksverteidiger, Toprak startet für Wollscheid in der Innenverteidigung und Sidney Sam darf nach seiner Denkpause wieder von Beginn an ran. Auf den zuletzt starken Emre Can muss Bayer 04 aufgrund einer Sperre verzichten.

Bayer - Paris

1. Halbzeit: Paris zlataniert Bayer 04

Bereits nach 3 Minuten der Schock für die Werkself. Nach einem Fehler im Spielaufbau von Simon Rolfes kommt über Ibrahimovic und Veratti, Blaise Matiudi an den Ball. Dieser zieht in den Strafraum und trifft zum 0:1. Bayer kann sich nun kaum befreien und Paris St. Germain kann zu einigen guten Chancen kommen. Doch Lavezzi und Co gehen zu fahrlässig mit ihren Chancen um. Mitte der ersten Halbzeit beruhigt sich die Partie und Leverkusen kann sich etwas freispielen. Kurz vor der Pause dann der Doppelschlag. Nach einer fragwürdigen Elfmeterentscheidung gegen Emir Spahic, kann Ibrahimovic zum 2:0 treffen. Der Bosnier hatte Lavezzi im Strafraum leicht gehalten, der Pariser Angreifer nimmt die Einladung an, lässt sich fallen und der überforderte Schiri Kassai entscheidet auf Strafstoß. Nur 2 Minuten später hämmert Ibrahimovic die Kugel zum 3:0 Halbzeitstand vom Strafraumeck in den Winkel. Ein Tor Marke Traumtor oder sollte man besser sagen: Ein Tor Marke Ibrahimovic.

2. Halbzeit: Cabaye mit dem Schlusspunkt

Sami Hyypiä hat genug gesehen und wechselt für die schwachen Rolfes und Son, Jungstar Julian Brandt und den defensiven Mittelfeldspieler Stefan Reinartz ein. Es hätte aber auch alle anderen Feldspieler treffen können. Nun wird die Partie etwas ausgeglichener. Gerade die Einwechselspieler sorgen für etwas mehr Schwung. Doch als die Werkself gerade anfing etwas mehr am Speil teilzunehmen fliegt Emre Spahic nach einem Allerweltsfoul mit gelb-rot vom Platz. Kann man geben, muss man auf diesem Niveau aber nicht. Nun ist die Partie gelaufen. Zwar schlägt sich die Werkself noch wacker, aber kurz vor Schluss erzielt Cabaye das 4:0 für Paris St. Germain, was auch der Schlusspunkt dieser einseitigen Partie war.

Fazit: fehlende Einstellung und mangelnde Qualität

Das Paris vom Spielermaterial deutlich stärker einzuschätzen ist, war schon vor der Partie klar. Dass der Unterschied so groß ist, ist schlichtweg erschreckend. Der Zweite der Bundesliga ist nicht mehr als ein Sparringspartner für den französischen Spitzenreiter. Zu dem qualitativen Unterschied hatte die Werkself auch ein massives Einstellungsproblem. Kein Mumm, keine Courage und wieder einmal zu viel Ehrfurcht vor einem großen Gegner. So kann man kein Achtelfinale der Champions League gewinnen.

Das macht Hoffnung: Stefan Reinartz ist wieder fit und spielte eine gute Halbzeit. Gerade aktuell könnte Reinartz für mehr Stabilität und Aggressivität vor der Abwehr sorgen als Simon Rolfes. Julian Brandt machte einen frechen, couragierten Auftritt und könnte bereits am kommenden Spieltag gegen Wolfsburg für den schwache Sam oder den indisponierten Son von Beginn an ran.

Bayer sollte sich schnell wieder fangen, ansonsten drohen auch die Ziele in der Bundesliga in Gefahr zu geraten.

One Response to Oh Weia! 04

  1. WM News sagt:

    interessanter Artikel, super Skizze 🙂

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