Sensation – Pep Guardiola wird neuer Trainer des FC Bayern

Die Winterpause ist im vollen Gange und die Bundesliga pausiert. Hinter den Kulissen aber läuft die Arbeit für die nächste Saison auf Hochtouren. In dieses Winterpausenloch platzte am Mittwoch die Sensation. Pep Guardiola, der ehemalige Trainer des FC Barcelona, wechselt zur Saison 2013/14 zum FC Bayern München.

Erstmal kein Wechsel in die Premier League

Lange hielten sich die Gerüchte über einen Wechsel Pep Guardiolas zu einem englischen Spitzenclub. Wenn man dem Blätterwald glauben schenken darf, waren der FC Chelsea und Manchester City am charismatischen Spanier interessiert. Selbst eine Nachfolge des Urgesteins Sir Alex Ferguson stand zur Debatte. Guardiola selbst bezeichnete die Premier League, als eine sehr interessante Liga. Doch als an diesem Mittwoch die Meldung, dass Pep Guardiola zum FC Bayern München, publik gemacht wurde, stand fest der Wechsel in die Premier League muss noch warten.

Guardiola bereitet sich auf den FC Bayern vor

Der Welttrainer des Jahres 2009 und 2011 befindet sich aktuell in den USA und soll wohl fleißig die deutsche Sprache lernen. An seinen fachlichen Fähigkeiten bestehen wohl keine Zweifel. So sagt beispielsweise Karl-Heinz Rummenigge nach einer Vorstandsitzung am Mittwoch über den neuen Bayern-Trainer: „Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, den Fußballfachmann Pep Guardiola, der von vielen namhaften Klubs umworben und kontaktiert wurde, für den FC Bayern zu gewinnen. Pep Guardiola ist einer der erfolgreichsten Trainer der Welt und wir sind sicher, dass er nicht nur dem FC Bayern, sondern auch dem deutschen Fußball viel Glanz verleihen kann“. Immerhin startet Guardiola mit 14 Titeln bei den Katalanen in seine neue Aufgabe beim FC Bayern.

Guardiola keine risikolose Verpflichtung

Pep Guardiola hat bereits bewiesen, dass er eine Spitzenmannschaft zu großen nationalen und internationalen Titeln führen kann. Doch hat er dies bisher nur beim FC Barcelona bewiesen. Einem Verein, dessen Struktur und Philosophie er im Blut hatte. Nun muss er in einem Verein arbeiten, der seine eigene „Mia san Mia“-Philosophie hat und dessen Vereinstruktur von vielen starken Persönlichkeiten geprägt ist. Man denke nur an Uli Hoeneß, Franz Beckenbauer oder Matthias Sammer. Daher sollte Guardiola nicht den gleichen Fehler machen, wie damals Jürgen Klinsmann und einfach alles verändern wollen. Zugegeben das Beispiel Klinsmann hinkt schon allein wegen dem internationalen Prestige eines Guardiolas deutlich.

Ein weiteres Problem wird die Sprachbarriere sein. Zwar ist dem eloquenten Spanier zuzutrauen schnell die deutsche Sprache zu lernen. Trotzdem ist ein Jahr verdammt wenig Zeit, um eine so komplexe Sprache zu lernen, wie die Deutsche. Was sprachliche Defizite für Folgen haben können haben nicht zuletzt die Bayern mit den Trainer Trappatoni und Van Gaal am eigenen Leib zu spüren bekommen. Wenn es gut läuft, ist alles kein Problem, wenn es aber schlecht läuft, wird alles wieder thematisiert.

Guardiola eine neue Attraktion

FC Bayern setzte sich bei dem Transfer von Pep Guardiola gegen prominente Konkurrenten aus den andere europäische Topligen durch und zeigt damit, dass die Bundesliga absolute Spitze ist. Guardiola ist bekannt für offensives und schönes Kurzpassspiel, das sogenannte Tiki-Taka. Dies in der Bundesliga sehen zu können, sollte eine wirklich interessante Geschichte werden.

Was haltet ihr vom neuen Trainer des FC Bayern München?

One Response to Sensation – Pep Guardiola wird neuer Trainer des FC Bayern

  1. David sagt:

    Eine Bereicherung für die BL, welche dem Ansehen dieser enorm hilft.

    Für die Bayern ist er ebenfalls ein Segen, ein Risiko ist ja immer dabei. Prestige Sieg gegen die internat. Konkurrenz, Sponsoren werden noch höhere Zahlungsbereitschaft haben, viele „Star“-Spieler werden sich Guardiola anschließen wollen, also auch kein Nachteil bei Verhandlungen…

    War nicht so sehr überrascht. Finde den Transfer bzw. die Verpflichtung wirklich super. Die BL rockt einfach immer mehr 🙂

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