Überragender Kießling sichert der Werkself den Sieg

Bayer 04 Leverkusen kann auch aufgrund eines überragenden Stefan Kießling gegen den FC Augsburg mit 2:1 gewinnen. Die Werkself feiert vor knapp 23 000 Zuschauern einen wichtigen Arbeitssieg und festigt die Champions League Ambitionen.

Vor der Partie

Das Trainerduo rotiert wieder zurück und setzt, im Gegensatz zur Partie gegen Lissabon, auf die aktuell stärkste Elf. Für Hosogai und Kadlec kommen Boenisch und Carvajal zurück ins Team. Stefan Reinartz rückt wieder auf die 6 und Schürrle sowie Sam bilden die hängenden Spitzen.

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1. Halbzeit: Kießling köpft ein

Der FC Augsburg kommt besser in die Partie und durch Werner in der 3. Minute zu einer guten Torgelegenheit. Doch der Linksaußen schießt aus spitzem Winkel knapp am Tor vorbei. Danach flachte die Partie ab und Leverkusen übernahm die Spielkontrolle. In der 12. Minute dann aus dem Nichts die erste Chance für Bayer 04 Leverkusen. Nach einer Flanke von Rechtsverteidiger Daniel Carvajal prüft Jan-Ingwer Callsen-Bracker seinen eigenen Torhüter, der aber glänzend rettete. In der 26. Minute dann der Führungstreffer für die Werkself. Nach einer Freistoßflanke von Gonzalo Castro köpft Stefan Kießling per Flugkopfball ins kurze Eck zu 1:0 ein. Bis zur Halbzeit scheitern beide Teams jeweils einmal am gegnerischen Torhüter, sodass man mit dem 1:0 in die Kabine geht.

2. Halbzeit: Kießling legt auf

Nach der Pause drückt der FC Augsburg auf den Ausgleich, doch zu selten nutzt man den eigenen Ballbesitz zu klaren Torgelegenheiten. Die Werkself lauert nun auf Konter und überlässt dem FC Augsburg den Ballbesitz. Bei Ballgewinn scheitert der Leverkusener Konter meist an den häufigen Fehlpässen. In der 74. Minute hat der FCA dann die große Chance auf den verdienten Ausgleich, doch Parkhurst und wenig später Hahn vergeben kläglich. Im Gegenzug fällt dann die Entscheidung. Kießling behauptet einen Abpraller vom Augsburger Keeper Manninger und legt gekonnt auf Bender ab, der den Ball von 10 Metern ins rechte Eck schiebt. Danach verlegt sich Leverkusen auf das Verteidigen und die Augsburger versuchen es mit der Brechstange. In der 89. Minute gelingt den Augsburgern dann der Anschlusstreffer. Mölders schießt volley ins kurze Eck ein. Das Tor bleibt letztlich Ergebniskosmetik, da die Werkself das Spiel clever über die Runden bringt.

Fazit: Leverkusen gelingt Arbeitssieg

Hat man unter der Woche noch eine Lehrstunde zum Thema Cleverness erhalten, zeigt die Werkself nur 44 Stunden nach der Partie gegen Lissabon, dass sie ihre Lektion gelernt hat. Abgezockt bringt man eine Partie gegen aufopferungsvoll kämpfende Augsburger über die Runden und festigt den 3. Tabellenplatz. Die erhöhte Belastung war vielen Spielern deutlich anzumerken. Nur Kießling, Bender und Carvajal liefen sich die Seele aus dem Leib und ackerten, wie verrückt. Stefan Kießling verdiente sich Bestnoten. Es gibt in Deutschland aktuell keinen besseren Stürmer für das Ein-Spitzen-System als Stefan Kießling. Der Stürmer fordert viele Bälle ist immer anspielbar, läuft unentwegt und behauptet fast jeden Ball. Für den Verteidiger ist Kießling einfach nicht greifbar. Mittlerweile zeichnet Kießling auch eine außerordentliche Torgefährlichkeit und großartige Ballbehandlung aus. Zusätzlich präsentiert sich der gebürtige Franke als echter Leader und läuft auch 44 Stunden nach seinem 90-minütigen Einsatz gegen Lissabon für einen Stürmer unglaubliche 11,43 km.

Man kann letztlich von einem verdienten Arbeitssieg der Werkself sprechen.Am kommenden Donnerstag muss die Werkself in Lissabon zum Europa-League-Rückspiel gegen Benfica Lissabon antreten und die 1:0 Hinspielpleite wieder wettmachen.

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