Volker Finke – der Fehleinkäufer?

Als Volker Finke im Jahr 2010 als neuer Sportdirektor des 1.FC Köln vorgestellt wurde,  dachte man beim FC, dass es zukünftig aufwärts gehen würde. Als Nachfolger von „Finanzgenie“ Michael Meier übernahm Volker Finke ein schweres Amt im ohnehin schon sehr unruhigen Umfeld der Domstadt. Der ehemalige Freiburger Erfolgstrainer musste sich im ständigen Podolski-Theater und unter fortwehrendem Mediendruck beweisen. Als es dann im Jahr 2011 noch hieß „Game Overath“, hätten einige andere Sportliche Leiter bereits hingeschmissen. Da aber das Kerngeschäft eines sportlichen Leiters im sportliche Bereich liegt, d.h. er verantwortlich für Trainer und Mannschaft ist, werde ich Finkes Leistungen diesbezüglich einmal unter die Lupe nehmen.

Tabellenplatzentwicklung

Als Finke am 18. Dezember die Arbeit beim FC aufnahm, stand der 1.FC Köln auf dem 16. Tabellenplatz der 1. Bundesliga. Seitdem gelang es dem FC von 37 Bundesligaspielen 16 Spiele zu gewinnen, 5 Spiele unentschieden zu spielen und 16 Niederlagen zu kassieren. Somit steht der FC nun am 20.Spieltag der Saison 2011/12 auf dem 9.Platz. Heute wie damals gehört der FC zu den Mannschaften zwischen 10 und 18, die wenn alles gut läuft nichts mit dem Abstieg zu tun haben, wenn es aber schlecht läuft, den Abstieg nicht verhindern können. Es ist auch in der Ära Finke bisher keinerlei Entwicklung zu sehen, was nicht heißt, dass diese noch kommen kann.

Trainer

Als Finke als Sportdirektor antrat, waren der FC-Vorstand, die Fans und die Spieler mit ihrem neuen Trainer Frank Schäfer hochzufrieden. Unter dem „Kölner Jung“ spürten die Fans eine seltene Identifikation mit ihrem Trainer und dieser konnte sich auch Dank Lukas Podolski der Rückendeckung des Kölner Publikums sicher sein. Unter ihm gelang es dem FC wieder relativ erfolgreichen offensiven Fußball zu spielen, der noch unter Schäfers Vorgänger unmöglich erschien. Als Frank Schäfer dann im April 2011 aus persönlichen Gründen beschloss den Trainerstuhl beim FC am Saisonende zu räumen, sprang Volker Finke für die letzten 3 Saisonspiele ein und verlor keines dieser Spiele. Zu Beginn dieser Saison wurde dann der norwegische Fußballfachmann Stale Solbakken verpflichtet. Auch dem Norweger ist es bisher nicht gelungen den FC die nötige Konstanz einzutrichtern. So folgt einem guten Spiel immer ein schlechtes und einem Sieg zumeist eine Niederlage. Immer wieder ist aus dem Kölner Umfeld zu hören, dass sich Volker Finke und sein neuer Trainer nicht sonderlich „grün“ sind und die Kommunikationsprobleme zwischen Trainer und sportlichem Leiter sind nicht erst seit der Verpflichtung des Nordkoreaners Chong Tese hinlänglich bekannt. Es bleibt also festzuhalten, dass Finke offensichtlich die Arbeit von guten Trainern erschwert und nicht unterstützt.

Spieler

In meiner Aufstellung befinden sich alle Neuverpflichtungen in den letzten 18 Monaten an denen Finke mehr oder weniger entscheidenden Einfluss hatte.

Auf der Torhüterposition musste der FC kurzfristig auf den Abgang von „Torwart-Opa“ Farid Mondragon reagieren und mit Michael Rensing gelang ihnen dabei ein wahrer Glücksgriff. Michael Rensing machte durch viele starke Leistungen im Trikot des 1.FC Köln auf sich aufmerksam und übernahm auf und neben dem Platz Verantwortung.

Mit Sascha Riether konnte Finke einen weiteren Führungsspieler an den Rhein lotsen. Der defensive Mittelfeldspieler wird zwar nicht mehr der große Spielgestalter werden, doch als defensiver Abräumer ist er für den FC überaus wertvoll.

Die beiden ausgeliehenen Abwehrspieler Sereno und Jemal haben zu einer deutlichen Verbesserung der Abwehr gesorgt. Mit einer Kicker-Durchschnittsnote von 3,28 ist der Tunesier Jemal nach Lukas Podolski bester Feldspieler des 1.FC Köln. Sereno, die Leihgabe des FC Porto, gehörte mit einer Kicker-Durchschnittsnote 3,83 immerhin noch zu den besseren Kölnern. Fraglich wird natürlich sein, ob Volker Finke die beiden Leihgaben halten kann und wie viel der FC für die beiden Verteidiger bezahlen muss.

Ein weiterer Finke Einkauf ist der ehemalige Hoffenheimer Christian Eichner. Mangelnden Einsatz kann man dem gelernten Linksverteidiger wahrlich nicht vorwerfen. Doch so günstig seine Verpflichtung auch war, so mager sind auch seine technischen Fähigkeiten und seine Leistungen. Es bleibt zu konstatieren, dass Christian Eichner auch nicht die optimale Lösung für die fast schon traditionelle Schwachstelle auf der Position des Linksverteidigers ist.

Mit Makino und Sanou tätigte Finke zwei kurzfristige Verpflichtungen kurz nachdem er das Amt des Sportdirektors übernommen hatte. Sie kosteten zwar nichts, doch brachten ebenso wenig und sind mittlerweile schon wieder verkauft bzw. verliehen.

Über die Roshi, Ishak und Tese kann man noch kein Urteil fällen, weil sie noch zu wenige Möglichkeiten hatten sich zu beweisen. Zumindest Roshi und Ishak konnten gegen den FCK andeuten, dass aus ihnen in Zukunft etwas werden könnte. Ob Tese in der 1.Liga eine Rolle spielen kann, da bin ich genauso skeptisch wie Stale Solbakken und der Großteil der FC Fans.

Fazit

Entgegen der landläufigen Meinung denke ich, dass Volker Finke aus sehr bescheidenen Mitteln sehr viel macht. Durch seine gute Einkaufspolitik konnte er dem FC eine qualitative Steigerung gewährleisten. Natürlich sind die Transfers Finkes meistens No-Names, was den ambitionierten Köln-Fans missfällt. Das Kölner Umfeld strebt immer nach großen Lösungen, welche aber für den chronisch klammen Verein nicht zu stemmen sind. Selbst bei den geringen Ablösesummen, die in Finkes Amtszeit angefallen sind, musste der Investor Wernze „seinem“ Verein unter die Arme greifen. Es bleibt einfach festzuhalten, dass Finke sich nur wenige Fehlgriffe in seiner sonst überaus guten Transferpolitik leistete.

Auf der anderen Seite macht auch Finke einiges verkehrt. So ist es ihm bisher nicht gelungen einen (vernünftigen) Back-Up für den verletzungsanfälligen Novakovic zu verpflichten. Außerdem gelang es Finke noch immer nicht Lukas Podolski die Perspektive aufzuzeigen, sodass das Kölner Eigengewächs gewillt ist seinen Vertrag zu verlängern. Des Weiteren steckt im Sportdirektor Finke noch zu viel vom Trainer Finke, sodass sich der ehemalige Freiburger Erfolgscoach immer wieder ins Tagesgeschäft des Trainers einmischt.

Alles in Allem kann man sagen, dass Finke unterschätzt hat, wie schwierig die Arbeit eines Sportdirektors beim 1.FC Köln ist. Obwohl Finke in den letzten 18 Monaten zwar mit vielen Unruhen zu kämpfen hatte, leistete der 63-jährige Sportdirektor ordentliche Arbeit beim 1. FC Köln.

Wie beurteilt ihr die Arbeit von Volker Finke?

23 Responses to Volker Finke – der Fehleinkäufer?

  1. RichtheSnitch sagt:

    Sitzen 6 – ganz schlecht recherchiert und eindeutig Exzess ähhh Express-Leser.

    • djs2e sagt:

      Danke für deinen Kommentar! Eigentlich lese ich gar kein Express. Ich denke, dass meine Argumentation nachvollziehbar ist und falls du anderer Meinung bist, dann können wir das gerne ausdiskutieren, dafür ist dieses Blog ja schlißlich da. Natürlich bräuchte ich es dafür etwas ausführlicher als,

      Sitzen 6 – ganz schlecht recherchiert und eindeutig Exzess ähhh Express-Leser.

      Wenn du mir genau sagst, was schlecht recherchiert ist, dann lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Aber selbstverständlich hat jeder das Recht zu einer freien Meinungsäußerung. Ich habe ja nur meinen eigenen Eindruck dargelegt und gerade der sollte zu Diskussionen führen.

      • Christian sagt:

        Das ist ganz einfach… jemand der meint Sanou wäre ein Verpflichtung von Finke obwohl der schon 2008!!!! zum FC kam, KANN sich mit dem Hintergrund überhaupt nicht wirklich auiseinander gesetzt haben.

        Einen LV der nur 100k gekostet hat, in der Rückrunde einer der wichtigen Figuren beim Klassenerhalt war und nun einen sinnvollen Back Up darstellt, nochmal für nur 100k, als Fehlkauf zu bezeichnen zeugt auch nicht gerade von großem Fussballsachverstand.

        Die Objektivität geht diesem Artikel spätestens an dem Punkt verloren als behaptet wird das kein „vernünftiger“ Back Up für Novakovic verpflichtet wurde und das dies Finkes Schuld wäre.
        Erstens kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Einschätzung über die geholten Back Ups, Tese und Ishak, abgegeben werden, und zweitens wäre es sicher nicht vernünftig gewesen 2 mio für einen Bankdrücker auszugeben.

        Die Stürmer die geholt worden sind, sind definitiv die fianziell (vernünftigen) Back Ups für Novakovic.

        In einem Satz zu sagen das man die Spieler nicht bewerten kann aber im nächsten Finke vorzuverurteilen das er keinen vernüfntigen Back Up verpflichtet hätte, hat schlicht Boulevard-Niveau.

        Auf die Podolski-Thematik gehe ich mal nicht ein, das würde zu weit führen.

        Hier muss man klar sagen das man es entweder richtig machen soll doer gar nicht, und dieser Artikel fällt definitiv in die Kategorie „gar nicht“.

        • djs2e sagt:

          Danke für deine Erläuterungen! Der Spieler Eichner wird wahrscheinlich mehr als nur 100 000 Euro gekostet haben(Gehalt+Ablöse). Eichner bringt dem FC aber qualitativ keine Steigerung, sodass ich ihn als Fehleinkauf eingeschätzt habe. Ich habe diese Meinung und du eine Andere.

          Zu dem Novakovich Back-Up: Als Novakovic in der Hinrunde verletzt war, wer hat da als einzige Spitze gespielt? ja genau Podolski. Ich denke auch in Zukunft wird dies so sein, dass wenn Nova ausfällt Poldi im Sturm auflaufen muss. Ein vernünftiger Back-Up könnte zumindest potenziell in der Startformation stehen.
          Ich glaube Teses Leistungsstärke kann ich ganz gut beurteilen, da ich ihn bereits des Öfteren habe spielen sehen. Er ist ja auch nicht ganz neu in Deutschland.
          Ein Back-Up ist für mich keiner der ständig auf der Bank sitzt und der hätte keine 2 Millionen kosten müssen. Eine Leihe wäre auch gut gewesen.

          Ich habe Finke nicht verurteilt. Ich habe ihn eher für seine gute Arbeit gelobt und nur einige Kritikpunkte geäußert. Grundsätzlich ist jeder Artikel ein Stück weit subjektiv und schafft Diskussionsgrundlage. Dies hat anscheinend funktioniert. Das schöne am Fußball ist doch, dass man unterschiedlicher Meinung sein kann.

        • ..M.. sagt:

          der Preis von Eichner ist um einiges höher und er hat keine gute Leistung gebracht, über 75% der Gegentore fallen über seine Seite.

          Trotzdem finde ich deinen Bericht nicht schlecht, Back ups für Novakovic, die spielerisch annähernd gleichwertig sind, sind nicht zu bezahlen.

          Jedoch sehe ich die Fehler im Allgemeinen nicht bei Finke, der eig. einen guten Job macht und aus den sehr geringen Möglichkeiten viel macht.

  2. 12345 sagt:

    Größtenteils stimme ich dir zu. Nur würde ich, im Gegensatz zu dir, Eichner auf keinen Fall als Fehlkauf ansehen. Er hat letzte Saison eine tolle Rückrunde gespielt. Diese Saison hatte er nur 5 gute Spiele, unter anderem das letzten Sonntag gegen Kaiserslautern. In Kaiserslautern waren noch 2 Spieler sehr gut: Ishak und Roshi. Die würde ich ebenfalls zu den guten Einkäufen zählen. Meiner Meinung nach waren Sanou und Makino Fehleinkäufe, Tese konnte noch nichts zeigen und der Rest waren gute oder mittelmäßige Transfers. Auch seine Verleihe und Verkäufe bzw. ablösefreien Abgänge fand ich bisher alle sehr gut.
    Und ein Widerspruch: Im Fazit schreibst du im ersten Abschnitt: „Das Kölner Umfeld strebt immer nach großen Lösungen, welche aber für den chronisch klammen Verein nicht zu stemmen sind. Selbst bei den geringen Ablösesummen, die in Finkes Amtszeit angefallen sind, musste der Investor Wernze „seinem“ Verein unter die Arme greifen.“ Da stimme ich dir zu. Im zweiten Abschnitt kritisierst du ihn aber wie folgt: “ So ist es ihm bisher nicht gelungen einen (vernünftigen) Back-Up für den verletzungsanfälligen Novakovic zu verpflichten. Außerdem gelang es Finke noch immer nicht Lukas Podolski die Perspektive aufzuzeigen, sodass das Kölner Eigengewächs gewillt ist seinen Vertrag zu verlängern.“ Für ein Nova Backup oder ausreichende Perspektive für Poldi braucht VF aber Geld, welches der FC nur bedingt hat.
    Jetzt aber genug negative Kritik. Beim Rest deines Textes stimme ich dir voll und ganz zu.

  3. 12345 sagt:

    2 Dinge noch:
    1. Finke hat sehr wohl ein bwz. sogar 2 Nova Backups gekauft. Ishak und Tese!
    2. Sanou ging nicht auf Finkes Konto. Der war schon vorher bei uns.

    • djs2e sagt:

      Danke für deine Anmerkungen!

      1. Finke hat sehr wohl ein bwz. sogar 2 Nova Backups gekauft. Ishak und Tese!

      Ich dachte da eher an einen vernünftigen, weil bereits etablierten Ersatz, der Nova sofort Druck macht! Ich weiß, dass dies ein schwieriges Unterfangen ist, einen Spieler von einer solchen Qualität zu bekommen, aber eine Leihe hätte es ja auch getan.

      2. Sanou ging nicht auf Finkes Konto. Der war schon vorher bei uns.

      Naja hast Recht, aber ändert ja nicht soviel an der Kernaussage!

  4. 12345 sagt:

    Stimmt, eine Leihe dürfte wohl drin sein. Allerdings würde dann Ishak nicht zum Zug kommen, was ihn in seiner Entwicklung aufhält. Das Gleichgewicht zwischen Talentförderung und dem Einsatz von erfahrenen, guten Spielern ist manchmal nicht so einfach. Besonders nicht dann, wenn man ständig im Abstiegskampf ist. Nur ob der Weg der richtige ist, weiß ich auch nicht. Man weiß ja nicht, wie sich Ishak (und natürlich Roshi) entwickelt. Aber dafür, dass Finke erst ein Jahr bei uns ist, hat er schon einiges geleistet.

  5. David sagt:

    Hi!

    Also ich stimme dem Artikel größtenteils auch überein. Eichner ist für mich kein Bundesliga-Tauglicher Spieler! Technische Defiziete und unkonstante Leistungen bestätigen dies, auch wenn er mal 10 gute Spiele gemacht hat. Er hat schließlich nicht einfach so 100.000€ gekostet. Auf der anderen Seite ist diese Summe immer ein Risiko wert, und ein Fehleinkauf schlechthin auch nicht. Für mich ist er eigentlich ein guter LV-Back-Up und kein Stammspieler!

    Nova Back-Up: Dazu ist es im Mom. schwierig was zu sagen. Aber es stimmt, wenn Nova nicht spielt, spielt Poldi im Sturm. Ich bezweifle auch, dass Tese genügend Qualität hat. Warten wir es ab, will ihn nicht vorher komplett verurteilen. Denke aber, dass für den Preis von ca. 400.000€ + Gehalt auch Leihen in der Größe Wagener (jetzt bei den klammen Lauterern, die es aber auch gepackt haben so einen Deal einzutüten) Berg vom HSV (falls er noch da ist…) drin gewesen wären. Wobei mich bei Finke nicht seine Transfers stören, die größtenteils ja gut waren, z.B. Riehter von Wolfsburg zum FC zu lotsen, Hut ab! Das war klasse! Mich stört viel mehr, dass er sich in die Belange des Trainers einmischt und für permanente Unruhe in Köln stiftet, z.B. jetzt bei der Tese-Verpflichtung oder der Preisgabe vertraulicher Details, die Schäfer letzlich zum Rücktritt bewogen haben. Wenn er sich da zurück nimmt, Poldi irgendwie zum Bleiben überredet, dann sieht seine Bilanz zumindest nicht schlecht aus! Aber so ist er als Sportdirektor nur ne lästige und dann auch teure „Trainerverschleuderung“! Für die schlechte finanzielle Situation kann er nichts, was er daraus macht, dafür schon. Bisher sieht es nicht schlecht aus, abwarten, wenn Tese nicht einschlägt, Poldi und Nova 3 Spiele fehlen und der FC dann 16. ist! Mal schauen was dann seine befürworter sagen… Bin gespannt, hoffe, diese Situation wird nie eintreffen!

    MfG

  6. 12345 sagt:

    als nova backup haben wir noch ishak. unterschätzt den jungen nicht! er hat in kaiserlautern ein tolles spiel gemacht und wenn er sich so schnell entwickelt wie roshi, wird aus ihm ein richtig guter MS, der locker mit nova mithalten kann.
    und die unruhe stiftet meiner meinung nach nicht finke, sondern unsere regionale presse, die aus jeder mücke einen elefanten machen.

  7. David sagt:

    Mag sein, dass die regionale Presse unglaublich schwierig ist, jedoch brauchen sie für eine Story nun mal Nahrung, und die gibt Finke denen nun mal. Wenn auch nicht nur er, das ist klar! Wenn da Ruhe einkehrt und Solbakken in Frieden arbeiten kann, schafft er mit der Truppe Platz 9-12. Wenn nicht…

    Zu Ishak will ich noch nichts sagen, warten wir mal die Rückrunde ab, Talent hat er, muss es aber auch zeigen. Das ist nun mal Bundesliga. Frag mal Benjamin Lauth…

  8. 12345 sagt:

    meiner meinung nach wird finke im sommer wieder einiges tun. vielleicht wird pezsko verkauft, was man meiner meinung nach auf jeden fall tun sollte, falls er bis zum sommer nicht noch einige gute einsätze zeigt. ich könnte mir auch vorstellen, dass jajalo verkauft wird. der ist zwar, wie ich finde, im moment etwas besser als pezsko, gut sind aber beide zur zeit nicht. wenn die sich nicht beide mehr mühe geben und weiterhin nicht besser werden, glaube ich kaum, dass man die über den sommer hinaus behalten möchte. die rechtsaußen position ist ja ohnehin gut besetzt mit clemens und chihi, der ab april wieder spielen soll. da kann man pezsko ruhig abgeben. und ich glaube nicht, dass wie undbedingt jemand für das zentrale mittelfeld brauchen, weshalb auch jajalo weg kann. dann schaffen es nächste saison vielleicht noch weiser und oder schnellhardt in den profikader, womit wir schon einen ZM ersatz für jajalo (schnellhardt) hätten, der auch offensiv spielen kann und einen neuen rechtsaußen (weiser), der auch linksaußen oder in der veiteidigung spielen kann. für ersatz ist also gesorgt, falls die beiden bis dahin bundesligabankniveau erreichen und durch die ablöse hätte man auch bessere möglichkeiten, unsere abwehr zu stärken. zumindest jemal könnte man kaufen sereno dürfte zu teuer sein, was ein großes problem ist. sereno kehrt zurück nach port und mckennas vertrag läuft aus. wir brauchen mindestens einen neien IV.
    da kommt noch einiges an schwieriger arbeit und unseren finke zu.

    • David sagt:

      Wieso findest du Peszko so schlecht? Finde ihn eigentlich ganz ok, also als einer der technisch besseren bei euch. Wenn alle schlecht spielen, kann niemand glänzen. Zumindest für den Konkurrenzkampf und Breite des Kaders wäre er doch gar nicht so schlecht… oder ist er zu teuer (Gehalt) dafür? Hab jetzt nicht all zu viele Spiele von ihm gesehen, aber bei den Zusammenschnitten war er immer einer der auffälligereen…

      • 12345 sagt:

        peszko ist für wenig geld zu uns gekommen und hat, wenn man die geringe ablöse von 500.000€ sieht, gut gespielt. er hatte zwar von anfang an nich nur gute, sondern auch schlechte und mittelmäßige spiele, aber seit dem Bayernspiel ist er mir nicht mehr psitiv, sondern nur negativ aufgefallen. am sonntag gegen den hsv hatte er wieer ein mittelmäßiges spiel. vielleicht findet er ja zur früheren form zurück. wieviel er verdient, weiß ich nicht. ich glaube aber, dass er eine gute ablöse einbringen könnte. transfermarkt.de überschätzt ihn meiner meinung nach. in seiner jetzigen form ist er keine 4 sondern maximal 3 mio wert. sollte er aber zu alter form finden, wären 4 oder vielleicht sogar maximal 5 mio drin.

        • David sagt:

          Wie lange hat er den noch Vertrag? Denke nicht, dass ein Club außer denen da oben (Bayern bis Stuttgart) genug Geld haben, um 3-4 Mio. für einen unkonstanten Spieler zu zahlen, und die da oben brauchen ihn eher nicht und wenn dann nur als Back-Up und da wäre er zu teuer. Vllt. Ausland… Ich würde ihn denoch behalten, außer an hat einen besseren Ersatz im Auge der mit der Einnhame finanziert werden könnte…

          • 12345 sagt:

            er hat noch bis sommer 2014 vertrag. und angeblich soll lokomotiv moskau an einem wechsel diesen sommer interessiert sein.
            die haben genug geld und nur 2 rechtsaußen. maicon ist ziemlich gut, vielleicht über peszko niveau. der zweite rechtsaußen ist schlechter als peszko. er könnte also ein gutes backup für maicon sein und den konkurrenzkampf anregen. der preis dürfte für lokomotiv moskau kein großes problem sein. und wir sollten ihn wirklich abgeben, wenn das gebot bei 2 mio oder höher liegt. wir haben mit clemens und chihi 2 gute rechtsaußen und mit weiser kommt noch ein hoffnungsvolles talent, das auch auf der position spielen kann. wir sollten im sommer also einen rechtsaußen abegeben und da wäre ich für peszko.

  9. FCCB sagt:

    Sehr gute Einschätzung. Über die Wertung einzelner Spieler kann man ja evtl diskutieren, aber alles in allem zeigt es, dass mit Volker Finke endlich mal wieder ein Fussballfachmann Sportdirektor ist und nicht so ein Ahnungsloser wie Michael Meier. Meier hat mit Ishiaku,Maniche,Sanou,Freis u.a. nur Flops geholt,die Geld gekostet haben, was Finke jetzt fehlt.
    Peszko halte ich für einen „ernüchternden Einkauf“,da der bei weitem nicht die Klasse hat,die Mannschaft voranzubringen! Er hat nicht einen Deut Spielverständnis!
    Zudem muss man Meier anlasten,dass er einen guten Fussballer wie Derek Boateng verkauft hat. Das war ein richtig guter Fussballer,was man ja im Nachhinein sieht! So einen hätte Finke niemals so einfach verkauft!

    • David sagt:

      Ja, mit Boateng war das schon ein Schuss in den Ofen (der Verkauf)!

      Würde Peszko denn viel Geld einbringen? Eher nicht und sooo viel Gehlat wird er jetzt auch nicht kosten. Daher würde ich ihn erstmal behalten für den Konkurrenzkampf.

      • 12345 sagt:

        ich wäre auch dafür,varvodic abzugeben, da horn um längen besser ist. horn sollte dann endgültig in die erste mannschaft aufrücken. wenn schwabke weg wäre, hätte die zweite mannschaft nur noch 2 torwärte, weshalb man ihn behalten sollte, obwohl ich nichts von ihm halte. er ist kein talent und wird sich auch nicht mehr zur bombe entwickeln, da er schon 22 ist. im sturm und im tor muss finke den kader meiner meinung nach verschlanken und in der abwehr verstärken.
        aber der wird unseren kader schon aufbauen. zumindest macht er nicht meiers fehler.

  10. […] 8. Volker Finke – der Fehleinkäufer? […]

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