Bayer 04 Leverkusen vs. TSG Hoffenheim

Ein belangloser Abend

20.30 Uhr die BayArena ist mit knapp 26.000 Zuschauern gefüllt. Selbst gute 100 Hoffenheim-Fans haben sich pünktlich im Stadion verlaufen. Schiedsrichter Wolfgang Stark pfeift das Spiel an und die Werkself übernimmt sofort die Kontrolle. In der 6. Minute der erste gute Angriff über den Außenstürmer Sam. Der Leverkusener Flügelflitzer flankt ins Zentrum, wo Eren Derdiyok den Ball mit dem Außenrist gefährlich aufs Tor bringen kann. Doch der Torhüter der TSG, Tom Starke, kann den Schuss hervorragend entschärfen. In der 10 Minute macht es Derdiyok dann besser und trifft zum 1:0 für die Werkself. Einen Freistoß von Schürrle aus gut 30 Metern kann Starke nur abklatschen lassen, den Abpraller kann Derdiyok ungehindert zum 1:0 einköpfen.

Ein guter Start für die Werkself, die sich aber danach, wie so oft unter Robin Dutt, zurückzog. Es folgen knapp 70 belanglose Minuten in einem ganz schlechten Spiel Das Spiel plätschert vor sich hin. Die Hoffenheimer können anscheinend nicht und Leverkusen will nicht. Der Ball zirkuliert quasi ständig in den Abwehrreihen der beiden „Betriebsmannschaften“ auf Betriebsurlaub. Diese „atemberaubenden“ Ballstaffetten werden nur für lange Befreiungsschläge unterbrochen, die einzig und allein den Zweck erfüllen, dass die gegnerische Abwehrreihe auch mal in den Genuss des Ballbesitzes kommen kann. Alles was auf dem Platz abläuft, ist erschreckend belanglos, das einzige was zumindest die Bayer04-Fans tröstet, ist der Spielstand. Man konnte genüsslich im Innenbereich einige Getränke holen, ohne Angst haben zu müssen etwas zu verpassen.

In der 80 Minute fällt dann aus dem Nichts das 2:0 für Bayer 04 Leverkusen. Nach einem langen Abschlag der 8-Millionen Verpflichtung Bernd Leno überlupft Sidney Sam, nach einer Kopfballverlängerung von Kießling, Tom Starke zum 2:0. Damit war das Spiel beendet.

Das einzig Gute an diesem Spiel ist das Ergebnis, nicht mehr und nicht weniger. Wieder mal ein Spiel in dieser Saison, dass ich spätestens in einer Woche wieder vergessen haben werde. —Zum Glück—

Und was sagt Trainer Robin Dutt Spiel:

„Wir gewinnen jetzt auch die Spiele, die wir nicht ganz so stark spielen. Wir haben schon besser gespielt. Aber unterm Strich sind wir zufrieden.“ (Quelle: Spox.com)

Wenn Leverkusen nur die Spiele gewonnen hätte, die man stark gespielt hat, dann hätte man vielleicht 4 Punkte auf dem Konto (Wolfsburg-3kt., BVB-1Pkt.). Unterm Strich bleibt es dabei, dass die Spieler anscheinend das System Dutt (noch) nicht umsetzen können (wollen), wobei man berechtigterweise Fragen kann: Welches System?

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