Bayer mit Niederlage in Monaco

Vor gut 8000 Zuschauern im Stadion Louis II in Monaco verliert Bayer 04 Leverkusen durch ein Tor von Joao Moutinho mit 1:0 gegen den AS Monaco und starten mit einer Niederlage in die diesjährige Champions League.

Vor der Partie

Coach Schmidt konnte mit seiner Bestbesetzung auflaufen und begann mit dem gewohnten 4-2-2-2-System.

1.Halbzeit: Bayer mit Großchancen

Kurz nach Spielbeginn die erste Schrecksekunde für die Werkself. Castro foult Ferreira im Strafraum, doch Schiedsrichter Kralovec verweigerte den fälligen Strafstoß. Danach übernahm jedoch die Werkself das Heft des Handelns und erspielte sich einige Hochkaräter. Doch Castro, Calhanoglu und Toprak vergaben ihre Chancen kläglich. Noch schwächer war dann der Abschluss von Bellarabi, der frei vor Monaco-Keeper Subasic auftauchte und den Ball überheblich am Tor vorbei lupfte. Kurz vor der Halbzeit hätte Castro dann endgültig die verdiente Führung erzielen müssen, doch der Mittelfeldspieler vergab freistehend aus zehn Metern zentral vor der Kiste. So ging es ähnlich, wie gegen den SV Werder Bremen mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause, obwohl die Werkself bis dahin schon mit 3 Toren hätte führen müssen.

2.Halbzeit: Moutinho und Berbatov mit dem Geistesblitz

In der 2.Hälfte kamen die Monegassen deutlich aktiver aus der Kabine. Bayer hingegen verlor vollkommen den Faden und kam gar nicht mehr in die Partie. So kam, was kommen musste. Kurzawa nahm sich ein Herz, lief in die gegnerische Hälfte und flankte in den Strafraum. Dort legte Berbatov klug mit dem Kopf auf Moutinho quer, der aus kurzer Distanz zum 1:0 treffen konnte. Danach versuchte die Werkself mit der Brechstange den Ausgleich zu erzielen, kam aber lediglich durch einen Schuss von Calhanoglu zu Torgefahr. Ansonsten kam wenig von Bayer 04 Leverkusen und die Werkself verlor insbesondere aufgrund der 2.Hälfte nicht ganz unverdient mit 1:0

Fazit: Chancenverwertung und schwache 2.Hälfte

Schon gegen Werder Bremen offenbarte die Werkself 2 große Probleme. Zum einen lässt das Team von Roger Schmidt ab der 45. Minute deutlich nach. Das anstrengende Gegenpressing und die laufintensive Spielweise scheint ziemlich erschöpfend zu sein. So lässt die Werkself in der 2.Halbzeit regelmäßig federn, sodass die Gegner in dieser Zeit deutlich häufiger zu eigenen Torchancen kommen können. Verschärft wird dieses Problem durch die mangelnde Chancenverwertung gerade in der ersten Halbzeit. Sowohl gegen Bremen als auch gegen Monaco hätte man schon frühzeitig den „Sack zu machen können“ und wurde für die Sorglosigkeit bitter bestraft.

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