Sam erledigt Borussia Mönchengladbach

In einer packenden Partie gewinnt die Werkself mit 4:2 gegen Borussia Mönchengladbach. Vor knapp 29 000 Zuschauer waren Stefan Kießling (23.), Sidney Sam (28./60.) und Gonzalo Castro (72.) erfolgreich, während für Borussia Mönchengladbach Stranzl (54.) und Arango (57.) die Treffer erzielen konnten.

Vor der Partie

Die „neue“ Nordkurve erstrahlt schon weit vor dem Anpfiff in Schwarz-Rot und trotz vieler Gladbachfans im Stadion merkt man, dass die neue Stehplatztribüne stimmungstechnisch um Welten besser ist, als die bisherige Ecklösung. Dazu passend zelebrierten die Werkself-Fans mit einer überragenden Choreografie die Fußballtradition.Bayer choreo

Trainer Sami Hyypiä nahm einen Wechsel vor und bot Roberto Hilbert für den Italiener Gulio Donati auf der Position des Rechtsverteidigers auf. Ansonsten blieb der Trainer der Werkself auch in der 3. Partie beim gewohnten 4-3-3.

Bayer-BMG

1.Halbzeit: Bayer besser

Zu Beginn hat Bayer 04 Leverkusen Probleme in die Partie zu kommen und Borussia Mönchengladbach kann den Ball in den eigenen Reihen halten, ohne wirklich gefährlich zu werden. Nach knapp 20 Minuten kommt Bayer 04 etwas besser in die Partie. Nach einer Ecke in der 23. Minute köpft Ömer Toprak den Ball aus kurzer Distanz an den ausgestreckten Arm von Juan Arango. Schiedsrichter Brych zeigt regelkonform auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter versenkt Stefan Kießling eiskalt. Das 100. Tor im Werkself-Dress für den besten Nicht-Nationalspieler Deutschlands, was von der Fankurve mit großem Transparent gefeiert wird. Nur 5 Minuten später spielt Bänder einen großartigen Pass auf Kießling, der alleine auf Ter Stegen zuläuft. Kurz vor dem Gladbacher Torhüter legt „Kieß“ quer und Sam versenkt den Ball aus knapp 10 Metern eiskalt. Dann zeigt die Werkself, warum mit ihr in dieser Saison zu rechnen ist. Son mit einem starken Solo aus der eigenen Hälfte. Am Gladbacher Sechzehner spielt der Südkoreaner auf Kießling, der mit Bender und Sam stark kombiniert. Die Flanke von Sam köpft Kießling leider nur an den Pfosten. Kurz vor der Pause nochmal eine starke Aktion der beiden besten Spieler auf dem Feld. Sam und Kießling mit doppelten Doppelpass im Gladbacher Sechzehner, doch leider ein Pass zu viel. Die Großchance verpufft. So geht es mit einem verdienten 2:0 in die Halbzeit. Zu überlegen spielte die Werkself und zu wenig Gefahr strahlte Borussia Mönchengladbach aus.

2.Halbzeit: Sam dreht die Partie

Bayer ist nun bemüht das Ergebnis zu halten und den Ball in den eigenen Reihen zu halten, dabei wird man etwas zu passiv. So kommt was kommen musste: Hermann dribbelt am Sechzehner die Werkself-Verteidiger aus und spielt am Fünfer zurück zu Martin Stranzl, der den Ball ins lange Eck schießt. Nur 3 Minuten später flankt Kruse den Ball in den Strafraum, wo Bernd Leno am Ball vorbei greift. Arango schnappt sich den Ball und schiebt in ungehindert zum 2:2 ins Tor. Die Werkself im Schockzustand! Dieser hält aber nur kurz an.In der 63. Minute nimmt sich Sidney Sam ein Herz und schlenzt den Ball vom Sechzehner in die untere linke Ecke. Das Spiel war wieder gedreht. Nun übernahm Leverkusen wieder das Kommando. In der 72. Minute dann die Entscheidung. Sam nimmt in der eigenen Hälfte Tempo auf, läuft zum gegnerischen Strafraum, dort legt er mit dem Absatz auf Gonzalo Castro auf, der aus 18 Metern den Ball in den rechten Winkel zimmert. Die Partie ist entschieden und die Werkself kann die 3 Punkte vor der neuen Nordkurve feiern.

Fazit: verdienter Sieg für Bayer 04 Leverkusen

Ein verdienter Sieg der Werkself, gegen offensiv schwache Gladbacher. Die Außenverteidiger der Gladbacher konnten nichts mit den Freiheiten anfagen, die ihnen das Leverkusener Spielsystem geboten hat. Ohne einen echten Stoßstürmer in Zentrum wurde auf Flanken verzichtet und der Ball lieber wieder zurück ins Mittelfeld gespielt. Das Umschaltspiel der Werkself funktioniert zu einem so frühen Zeitpunkt der Bundesligasaison schon hervorragend und die offensive Dreierreihe mit Sam, Son und Kießling wirkt immer brandgefährlich. In der Defensive steht man, abgesehen von den 10 Minuten Blackout, sehr stabil. Die Erfahrung von Neuzugang Emir Spahic wirkt dort sehr beruhigend. Nach dem perfekten Start in die neue Saison kann man in der nächsten Woche den FC Schalke 04 schon auf 11 Punkte distanzieren.

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