Talente von der Rur II

Im zweiten Teil der Reihe „Talente von der Rur“ stelle ich euch zwei aktuelle Drittligaspieler vor. Beide haben einen Großteil ihrer fußballerischen Ausbildung beim 1.FC Köln genossen und wechselten von dort aus zur Weiterentwicklung in die Liga 3.

Mahmut Temür

Der erste Spieler den ich euch vorstelle ist Mahmut Temür. Die Karriere Temürs begann beim Dürener Traditionsverein Düren 99. Nach einem kurzen Intermezzo bei Sportfreunde Düren wechselte er zur weiteren Ausbildung zur Dürener Talentschmiede des FC Niederau und ging damit einen Weg den viele Dürener Talente gehen. Nachdem Temür beim großen Hallensportfest für C-Junioren in Düren einigen Spähern von Bundeligavereinen (u. A. FC Bayern, Bayer Leverkusen und 1.FC Köln) auffiel, wechselte er im Jahr 2005 zum 1.FC Köln. „Köln war einfach schneller“, so kommentiert Temür seinen Wechsel zu den Geißböcken. In der Saison 2007/08 machte Temür in der A-Jugend  des FC in 23 Spielen 17 Tore und spielte sich damit ins Blickfeld der Profis. Danach folgten 2 Jahre in der Zweitvertretung des Bundeligaclubs, in denen er in 48 Spielen 8 Tore schoss. Er durfte zwar einige Male mit der 1.Mannschaft des 1. FC Köln mittrainieren, doch für einen  Einsatz in der Bundesliga hat es nie gereicht.

Zur Saison 2010/11 teilte ihm der damalige FC-Trainer Zvonimir Soldo mit, dass er nicht mit ihm plane und Temür heuerte beim Jahn Regensburg an. Bei den Bayern gelang es dem türkischen U20-Nationalspieler auf Anhieb einen Stammplatz zu ergattern und in der 3.Liga Fuß zu fassen. Er erzielte in 35 Partien 2 Tore und gab 3 Vorlagen. Er geht nun in seine 2. Saison beim Jahn und erzielte bisher in 13 Spielen ein Tor und gab 3 Vorlagen. Sein Trainer Markus Weinzierl hält große Stücke auf den Mittelfeldspieler: „Mahmut ist technisch sehr veranlagt, hat seine Stärken im Tempodribbling und macht auch mal unerwartete Sachen. Diese Fähigkeiten haben nicht viele.“ Weinzierl bestätigt, was die Leistungsdaten zeigen: „Er muss noch effektiver werden und an seinem Defensivverhalten arbeiten.“  Vor allem körperlich muss Temür noch zulegen, um im Profifußball weiter nach oben zu kommen, so musste er in 49 Spielen für Jahn Regensburg unglaubliche 32mal ausgewechselt werden. Temür ist ein sehr starker Techniker und Dribbler, sein großes Vorbild ist Cristiano Ronaldo, ob seine Spielweise der seines Vorbildes ähnelt, könnt ihr im folgenden Video selbst beurteilen.

Quelle: Youtube

Stephan Salger

Das nächste Dürener Talent, das ich euch vorstellen möchte ist Stephan Salger. In der Jugendzeit spielte Salger beim GFC Düren und wechselte im Alter von 12 Jahren im Jahr 2002 zum 1.FC Köln. Dort durchlief er alle Jugendmannschaften unddebütierte in der Saison 2009/10 in der Zweitvertretung des 1. FC Köln. In seiner ersten Saison im Regionalligakader kam er auf 26 Spiele und ein Tor. In der Saison 2010/11 gelang Salger auch aufgrund des akuten Mangels an Linksverteidigern der Sprung in den Profikader, wo er 5 Bundesligaeinsätze und 3 Spiel im DFB-Pokal absolvierte. Nach einem sehr unglücklichen Spiel im Derby gegen Borussia Mönchengladbach, was die Kölner mit 4:0 unterlagen, wurde Salger nicht mehr für die 1.Mannschaft berücksichtigt. Spätestens nach der Verpflichtung des Hoffenheimer Linksverteidigers Christian Eichner schwanden für Salger die Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Stammformation. In der 2.Mannschaft kam Salger in der Saison 2010/2011 noch auf 22 Spiele, 5 Vorlagen und 1 Tor. Am Anfang dieser Saison entschieden der 1.FC Köln und Salger gemeinsam, dass eine Leihe das Beste für die weitere Ausbildung des jungen Linksverteidigers ist. So wechselte zum Drittligisten VfL Osnabrück, wo er auf Anhieb zum Stammspieler und Leistungsträger aufstieg. In der laufenden Saison spielte er 14 Spiele, gab 2 Vorlagen und erzielte ein Tor.

Salger gab am 7. September 2010 sein Debüt für die deutsche U-20-Nationalmannschaft gegen die Schweiz. Sein Debüt für die U-21-Auswahl erfolgte am 16. November 2010 in einem Freundschaftsspiel gegen die englische U-21-Auswahl. Soldo, Salgers Trainer beim 1.FC Köln, schätzte vor allem Salgers Ruhe und Übersicht; seine Fähigkeit, in Bedrängnis „den richtigen Ball zu spielen“ und sein Stellungsspiel. Doch Soldo kam auch zu dem Fazit, dass Salger nach vorne noch ein bisschen aktiver sein könne.

Salger im Interview

Quelle: Youtube

Das war der 2.Teil der Reihe „Talente von der Rur“, in Laufe der nächsten Woche kommt der 3. und vermutlich letzte Teil. Was haltet ihr von der Serie? und welche Spieler aus Düren fehlen euch noch?

One Response to Talente von der Rur II

  1. […] gehts nochmal zu den Artikeln der Reihe “Talente von der Rur”:  Teil1, Teil2, Teil3, Teil4, Teil5, […]

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